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Fridolfing will mit einem Sieg in die Pause

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Benedikt Willinger (links) will mit dem SC Vachendorf auch gegen den Tabellenführer aus Piding punkten, Stefan Köhler empfängt mit dem TSV Heiligkreuz am Samstag den FC Bischofswiesen. (Foto: Wirth)

Auf den SC Vachendorf wartet am 15. Spieltag in der Fußball-Kreisklasse IV eine schwere Aufgabe: Am Sonntag um 15 Uhr empfängt der Tabellenfünfte (15 Punkte) den Spitzenreiter ASV Piding (29), der mit dem 0:0 gegen den TSV Tittmoning (2. Platz/25) am vergangenen Wochenende den Abstand zu seinem Verfolger nicht weiter vergrößern konnte. Der ASV ist zudem am 16. Spieltag, dem letzten vor der Winterpause, spielfrei und kann nur mit einem Sieg sicher als Tabellenführer in die Pause gehen.


Die einzige Saisonniederlage hatte Piding im Hinspiel in Tittmoning einstecken müssen, seit dem 2. Spieltag ist die Mannschaft nun ungeschlagen – und will das auch in Vachendorf bleiben. Vachendorf musste zuletzt eine 0:2-Niederlage beim SV Oberteisendorf (4./18) einstecken und könnte mit einem Sieg nun mit dem SVO gleichziehen – die Oberteisendorfer sind ebenso spielfrei wie der SC Anger (3./21). Zum Saisonauftakt waren Piding und Vachendorf bereits aufeinandergetroffen, allerdings gab es beim 1:1 damals keinen Sieger.

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Tacherting kann die Abstiegszone verlassen

Ebenfalls mit einem 1:1 trennten sich im ersten Saisonspiel der SV Linde Tacherting (11./13) und der TSV Tittmoning – ein Ergebnis, mit dem der Vorletzte der Tabelle wohl auch im Rückspiel am Freitag um 19 Uhr in Tittmoning nicht ganz unzufrieden wäre. Während die Gastgeber die Lücke zum Tabellenführer nicht zu groß werden lassen wollen, hat Tacherting nach dem 2:0-Erfolg gegen den TSV Heiligkreuz gerade den Anschluss an die sicheren Tabellenplätze wieder hergestellt und könnte nun – erstmals seit dem 3. Spieltag – die Abstiegszone wieder verlassen.

Dort sitzt der TSV Fridolfing (12./9) als Tabellenletzter nach dem 1:1 beim FC Bischofswiesen weiter fest – und muss auch als Schlusslicht in die Winterpause, weil die Mannschaft von Trainer Bernhard Zeif am ersten Novemberwochenende spielfrei ist. Gegen den TSV Berchtesgaden (7./14) wollen die Fridolfinger am Samstag ab 14 Uhr aber zumindest noch einen Sieg vor der Pause holen. »Wir sind fast gezwungen zu punkten«, meint Bernhard Zeif. »Wir stehen schon etwas mit dem Rücken zur Wand.«

Immerhin geben ihm die Auftritte seiner Spieler Hoffnung: »Die Leistungen waren nicht immer so schlecht, wie die Tabelle vermuten lässt«, stellt der Fridolfinger Trainer klar. »Wir dürfen jetzt nicht nervös werden und müssen mit Wille und Kampfgeist versuchen, das Glück endlich mal zu erzwingen.« Personell unverändert geht der Tabellenletzte in sein letztes Heimspiel des Jahres. Dafür hat der Trainer eine klare Vorgabe: »Wir müssen bis zum Umfallen kämpfen.«

Heiligkreuz will Revanche für die Hinspielniederlage

Den Abstand zur Abstiegszone kann der TSV Heiligkreuz (10./13) mit einem Sieg im Heimspiel am Samstag (Anstoß um 13 Uhr) gegen den FC Bischofswiesen (8./14) vergrößern. Drei Niederlagen ohne eigenes Tor musste Heiligkreuz zuletzt einstecken. Trainer Stefan Wohlrab ist trotzdem zuversichtlich: »Wir wollen in den letzten zwei Spielen vor der Pause noch mal punkten und die Hinspielniederlage gegen Bischofswiesen wettmachen.« Zum Saisonauftakt unterlag Heiligkreuz dort mit 0:2.

Stefan Wohlrab, der nach einer Operation außer Gefecht gesetzt ist und für den Co-Trainer Herbert Falterer die Mannschaft zu einem Sieg führen soll, weiß, dass sich seine Spieler »in einer schwierigen Situation« befinden. »Momentan begleitet uns ein bisschen das Pech«, meint er. »Die Kreisklasse ist so ausgeglichen und wer die Fehler macht, verliert. Aber die Mannschaft muss es nun schaffen, gemeinsam aus diesem Tief herauszukommen.«

Mit einem Sieg könnte der TSV auch einen großen Schritt in der Tabelle nach vorne machen. Allerdings werden der TSV Bad Reichenhall (6./14) und der SV Laufen (9./14), die sich am Samstag ab 15 Uhr in Bad Reichenhall gegenüberstehen, alles dafür tun, dass Heiligkreuz nicht so einfach an ihnen vorbeizieht. jom