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Fridolfing gerät wieder unter die Räder

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Er war nicht zu bremsen: Fabian Zeidler (rechts), hier im Duell mit Philip Brüderl, erzielte beim Spiel in Fridolfing fünf Treffer für den SC Inzell. (Foto: Butzhammer)

Im Niederau-Stadion in Fridolfing kam es zum Duell der beiden Mannschaften der Fußball-Kreisklasse Gruppe IV, welche in den vergangenen beiden Wochen jeweils mit einer Packung gegen den SV Saaldorf nach Hause geschickt worden waren. Für den heimischen TSV kam es dabei erneut zu einem herben Nackenschlag, denn gegen den SC Inzell gab es eine 0:6-Niederlage, wobei Fabian Zeidler mit fünf Treffern der überragende Spieler der Gäste war.


Der TSV Fridolfing war nach dem 0:1 in der Vorwoche gegen Otting und der vorherigen 0:7-Klatsche in Saaldorf bemüht, diese Scharten gegen den SC Inzell auszumerzen. In der ersten Halbzeit zeigten sich beide Mannschaften zurückhaltend, vor allem die Fridolfinger versuchten Sicherheit in ihr Spiel zu bekommen.

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Die erste Chance ergab sich nach einem Einwurf der Heimmannschaft. Alex Deubzer setzte sich gut durch und brachte einen Querpass in die Mitte, doch Christoph Zeif setzte den Ball knapp neben das Tor. Nach zehn Minuten spielte ein Inzeller Verteidiger den Ball unter Druck zurück zu Torwart Bernhard Hallweger, welcher den Ball aufnahm. Somit entschied der Schiedsrichter folgerichtig auf indirekten Freistoß. Bei diesem Freistoß sprang aber nichts Zählbares für die Heimmannschaft heraus. Kurze Zeit später kam Inzell nach einem Fehler des TSV im Spielaufbau zu seiner ersten Chance. Der Schuss ging aber knapp am Gehäuse von Maximilian Kiermeier vorbei. Das Spiel war in dieser Phase ausgeglichen.

Die Fridolfinger hatten besonders beim schnellen Umschalten der Inzeller ihre Probleme. Der TSV hatte dennoch durch Alexander Deubzer und Christoph Zeif seine Chancen. Zur ungünstigsten Zeit aus Sicht des TSV Fridolfing kam es dann kurz vor der Pause zum 0:1. Nach einem seitlichen Freistoß kam Fabian Zeidler frei im Strafraum der Fridolfinger zum Schuss und versenkte den Ball im Tor.

Kurz nach der Pause folgte der nächste Nackenschlag für die Heimelf. Eine Kopfballabwehr der aufgerückten Abwehr landete bei einem Inzeller, der den Ball sofort in die Spitze weitergab. Dort schob Fabian Zeidler problemlos ein. In der 58. Minute fiel dann das nächste Tor für die Gäste. Andreas Wieser verwandelte einen nach TSV-Ansicht fragwürdigen Elfmeter zum 3:0 für die Gäste.

Der TSV Fridolfing war in der Folge vollkommen verunsichert und kassierte den nächsten Gegentreffer. Fabian Zeidler musste nach einem Doppelpass im Strafraum nur noch zum 4:0 (60.) einschieben. In der 75. Spielminute zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz des Inzeller Torhüters, der Schiedsrichter pfiff den Treffer von Christoph Zeif aber wegen einer Abseitsstellung ab, obwohl dieser bei der Ballabgabe von Alex Deubzer hinter dem Mitspieler war. Die Fridolfinger gaben sich nun ihrem Schicksal hin und leisteten nur noch wenig Gegenwehr, sodass Fabian Zeidler mit seinen Toren Nummer vier und fünf zum Endergebnis von 6:0 für Inzell erhöhen konnte.