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Freude über den großen Besucheransturm auf Gut Ising

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Spannender Sport, hervorragende Bedingungen und ein großer Besucheransturm: Die Organisatoren des Chiemsee-Pferdefestivals auf Gut Ising konnten mit dem ersten Teil der Veranstaltung hochzufrieden sein. Denn schon beim Springturnier wurden an den vier Wettbewerbstagen nach ersten Schätzungen gut 10 000 Zuschauer verzeichnet.


Kommt Thomas Müller?

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Ähnlich viele sollen es vom morgigen Donnerstag bis zum Sonntag werden, wenn das hochklassige Dressurturnier folgt. Und es könnte sogar ein sehr prominenter Zuschauer darunter sein: Fußball-Weltmeister Thomas Müller. Denn die Frau des Angreifers des FC Bayern München, Lisa Müller, tritt mit zwei Pferden an. »Es wird gemunkelt, dass er kommt, aber bestätigt ist noch nichts«, heißt es dazu von Seiten der Organisatoren. Aus Termingründen absagen musste dagegen die Schirmherrin der Veranstaltung, Ursula von der Leyen, ihren zunächst erwogenen Besuch des Springturnieres.

Nichts geändert werden musste am Zeitplan für das sportliche Geschehen, das mit dem Großen Preis der Bethmann-Bank (Kl. S Großer Preis**/Hindernisse 1,45 bis 1,50 m) sowie der Siegerrunde im EY-Cup U 25 (Kl. S**/Hindernisse 1,45 m) seinen Abschluss fand.

Wie bereits berichtet, holte sich Jörg Oppermann im insgesamt mit 25 000 Euro dotierten Großen Preis mit einem Null-Fehler-Ritt in 37,76 Sekunden die Siegprämie (6250 Euro). Rang 2 erkämpfte hier der insgesamt sehr stark auftretende Lokalmatador David Will (0/39,50) vor Rüdiger Renner (0/40,03), dem 177. der Weltrangliste, Ales Opatrny (Tschechien/0/40,90) sowie Denis Nielsen (0/42,28). Rang 9 ging an den Niederländer Timothy Hendrix (188. der Weltrangliste) vor Felix Haßmann (120.). Ebenfalls qualifiziert für dieses Finale hatten sich zwei weitere Lokalmatadoren: Hendrik Gravemeier (RFV Rupertiwinkel) landete auf dem 30. Platz – direkt vor Vorjahressieger Jan-Hendrik Schuttert (Niederlande) – und die Isingerin Sylvia Gugler auf Platz 36.

Österreicherin Reich vorn

Beim Finale der besten U-25-Reiter im EY-Cup – immerhin auch mit 6000 Euro dotiert – setzte sich Alexandra Reich (Österreich) vor Jason Smith (Großbritannien) und Maximilian Lill durch. Tags zuvor hatte sich bei der stimmungsvollen »Nacht der Pferde« in einer S**-Springprüfung (Hindernisse 1,45 m) der deutsche Profi Felix Haßmann beim Preis der LVM-Versicherung (Gesamt: 25 200 Euro) die 6000-Euro-Siegprämie gesichert. Hier war Schuttert Neunter geworden, Gravemeier hatte auf Rang 18 hauchdünn das Stechen verpasst. Für Sylvia Gugler gab es hier den 28. Platz, für David Will Rang 41.

Hoch dotiert (Gesamt 12.120 Euro) war auch ein S**-Springen mit Stechen, das Jörne Sprehe zu seinen Gunsten entschied (3000 Euro). Sechster wurde hier Uli Hacker (TG Rosenheim Land), Will belegte hier nach einem Abwurf den 21. Platz.

Ein Sieg für Will

Zuvor hatte Will bereits am zweiten Wettkampftag ein S**-Springen vor Timothy Hendrix gewonnen. Auch Sylvia Gugler (13.) und Felix Haßmann (16.) hatten das Finale erreicht. Rang 20 erkämpfte Uli Hacker, Platz 24 ging an Anton Steiner (RFV Rupertiwinkel), Platz 31 an seinen Vereinskollegen Hendrik Gravemeier.

Der hochkarätige Nachwuchs hinter den CSI-2*-Profis wie Will und Haßmann war in der Klasse CSI U 25 in einem weiteren Springen der Kl. S* mit Stechen gefordert, wobei sich Leonie Krieg durchsetzte – Lokalmatadorin Julia Schönhuber (Trostberg) schied hier aus.

Es gab auch zwei Zweiphasenspringprüfungen der Klasse S* - international. In der großen Prüfung am Abschlusstag hatte sich Kirsten Rikkert (Niederlande) den Sieg gesichert, Anton Steiner, Uli Hacker und David Will hatten die Plätze 23, 35 und 48 erreicht. Im kleineren Feld am Vortag beim Springen »Bayern gegen den Rest der Welt« setzten sich zwei Bayern durch, Maximilian Lill landete vor Philipp Schober. Auf den geteilten 9. Platz kam Hendrik Gravemeier.

Bei den Amateuren gab es in der Klasse Large (Springen Kl. S* mit Stechen) einen Sieg für Josephine Sorensen. In der Zweiphasenspringprüfung lag hier Annika Röde vor Kristin Asmus.

Doppelsieg für Schießl

In der Kategorie Medium setzte sich in der Zweiphasenspringprüfung Valentina Schießl (Österreich) vor Bettina Eufinger und Johannes Mader durch. Auch im Springen mit Stechen lag in dieser Klasse Schießl vorn, Zweite wurde Sorensen vor Lesley-Marie Marschall.

In der Klasse »Small« ging die Zweiphasenspringprüfung an Thomas Beier vor Michael Zilch und der Schweizerin Laura Schenker. In der Springprüfung mit Stechen lag Zilch vorn. Rang 2 ging an Safiya König (Österreich) vor Schenker.

Nun freuen sich die Pferdesportfans auf das Dressurturnier, das vom morgigen Donnerstag an die Zuschauer in seinen Bann ziehen soll – und vielleicht ja auch Fußball-Weltmeister Thomas Müller ... who