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Frederic Funk trumpft erneut groß auf

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Der Unterwössener Triathlet Frederic Funk warf bei seinem letzten Saisonrennen nochmals alles in die Waagschale – der Lohn: Bei der Challenge Forte Village Sardinia stand er als Dritter erneut auf dem Podest. (Fotos: Funk)

Was für eine Wahnsinnssaison für Frederic Funk! Der junge Triathlet aus Unterwössen wagte sich in diesem Jahr erstmals über die Mitteldistanz und schaffte dabei das Kunststück, bei seinen vier Starts jedes Mal auf dem Podest zu stehen. Zum Abschluss seiner Saison wurde der 21-Jährige nun bei der Challenge Forte Village Sardinia nochmals starker Dritter. »Das Rennen war ganz gut, aber nicht perfekt«, bilanzierte Frederic Funk im Gespräch mit unserer Zeitung. »Aber ich habe mein Ziel erreicht und bin wieder auf dem Podest gestanden«, freute er sich.


Wegen des anfangs schlechten Wetters wurde das Schwimmen gestrichen. Gestartet wurde stattdessen mit einem 5-Kilometer-Lauf. »Für mich hat das keinen Unterschied gemacht«, sagte Funk, »ich bin ein guter Schwimmer, aber auch ein guter Läufer.« Er war von Anfang an vorn dabei. Auch das Radfahren lief für ihn wieder perfekt. »Das Tempo war sehr hoch, aber ich habe mich in der Spitze gehalten.« Und Funk war begeistert von dem Kurs. »Der war wirklich richtig schön.«

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»Für mich war's nur noch ein Kampf ums Überleben«

Dann ging's eben nochmals zum Laufen und Pieter Heemeryck, Matt Chrabot und eben Funk starteten zu dritt den Halbmarathon. Nach wenigen Laufkilometern war Heemeryck aber nicht mehr zu halten und setzte sich ab. Bei seinem zweiten Saisonsieg hatte er in 3:47:44 Stunden im Ziel einen deutlichen Vorsprung vor Chrabot (3:51:59 Stunden) und dem Deutschen Meister auf der Mitteldistanz, Frederic Funk. »Die anderen beiden haben hier einfach ein wenig ihre Erfahrung ausgespielt«, betonte der Student. »Für mich war's nur noch ein Kampf ums Überleben, aber ich wollte finishen.« Und mit seinem Willen hatte Frederic Funk auch dieses ehrgeizige Ziel nach 3:52:50 Stunden wieder geschafft.

Für Funk war's übrigens sein erster Start in Sardinien. »Geplant war, dass ich dort schon vergangenes Jahr über die Mitteldistanz hätte starten sollen. Aber zwei Wochen vor dem Wettkampf habe ich mir dann das Schlüsselbein gebrochen.«

Doch diese Verletzung ist längst vergessen. In diesem Jahr startete Frederic Funk richtig durch. Bei der Challenge Riccione in Italien setzte er mit seinem starken dritten Platz eine erste Duftmarke. Danach wurde er in Ingolstadt Deutscher Meister über die Mitteldistanz und musste sich bei der Challenge Walchsee nur Sebastian Kienle geschlagen geben. »Das Rennen am Walchsee war für mich in diesem Jahr persönlich meine beste Leistung«, hob er hervor.

Zum Abschluss der Saison gab's jetzt aber eben auch nochmals einen ganz starken dritten Platz in Sardinien. Und bei diversen anderen Rennen trumpfte Frederic Funk zusätzlich groß auf – wie etwa beim Sieg beim Frankfurt City Triathlon.

»Das ist schon eine richtig gute Bilanz. Damit bin ich mehr als zufrieden«, sagte er stolz und ergänzte: »Das geht fast nicht besser.«

Jetzt steht für ihn erst einmal eine kurze Saisonpause auf dem Programm. Zwei Wochen, in denen er sportlich gar nichts machen wird. »Und dann werde ich die neue Saison richtig motiviert angehen«, versprach er. Die Saisonplanung wird Frederic Funk in den nächsten Wochen angehen. Nur ein Termin steht schon ganz fix in seinem Kalender für 2019: Funk löste das Ticket für die »Championship« Samorin (Slowakei) – und dort messen sich am 2. Juni die besten Triathleten der Welt. Frederic Funk gehört nach dieser fulminanten Saison schon jetzt ganz fest zu diesem elitären Kreis dazu. SB