Frederic Funk holt sich den EM-Titel

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Frederic Funk (rechts) trainierte zuletzt auch öfters mit Julian Erhardt. Die beiden Profi-Triathleten starteten am Sonntag bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee. Der Unterwössener Funk siegte sensationell und holte sich damit den EM-Titel der ETU über die Mitteldistanz. Der Überseer Erhard kam am Ende auf einen guten 8. Platz.

Unterwössener Profi-Triathlet siegt überlegen bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee


Frederic Funk ist weiter in bestechender Form! Nach seinem sensationellen Mitteldistanz-Sieg bei der Challenge St. Pölten vor wenigen Wochen gewann der junge Profi-Triathlet aus Unterwössen am Sonntag jetzt auch überlegen das Rennen bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee und sicherte sich damit den EM-Titel der Europäischen Triathlon-Unio (ETU) über die Mitteldistanz! Es ist der bislang größte Erfolg seiner Karriere.

»Ich habe erst in der letzten Laufrunde realisiert, dass es für mich tatsächlich reichen wird«, freute sich der sympathische Athlet des Teams Erdinger Alkoholfrei im Siegerinterview. »Der Sieg bedeutet mir sehr viel« ergänzte er. »Ich bin mega happy.«

Funk, der 2018 und 2019 am Walchsee jeweils den zweiten Platz errungen hatte, überquerte diesmal nach 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen in 3:36:56 Stunden die Ziellinie als Erster. Der Österreicher Thomas Steger (3:38:51 Stunden) wurde Zweiter, Rang 3 ging an den Belgier Bart Aernouts (3:42:05).

Funks Vereinskollege Julian Erhardt durfte sich am Ende über Platz 8 freuen. Der Profi-Triathlet von Triathlon Grassau, der zuletzt schon über die Mitteldistanz beim Apfelland-Triathlon in der Steiermark mit Platz 3 überzeugen konnte, kam in 3:46:19 Stunden ins Ziel.

Bei den Frauen siegte die Schweizerin Nicole Spirig (3:58:05) vor der Bayreutherin Anne Haug (4:03:03), die wie Frederic Funk von Dan Lorang trainiert wird, und der Italienerin Marta Bernardi (4:09:53). Bei den Altersklassen-Startern gab's ebenfalls ein sehr erfreuliches Ergebnis aus heimischer Sicht: Die Fridolfingerin Cindy Friebel feierte in der W 30-34 (4:24:07 Stunden) einen überlegenen Sieg. Wir berichten in einer unserer nächsten Ausgaben noch ausführlich über das Rennen in Österreich. SB

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