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Frederic Funk eilt von Erfolg zu Erfolg

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Frederic Funk wurde in diesem Jahr auf Anhieb Deutscher Meister über die Mitteldistanz. Er freute sich riesig über seinen Triumph in Ingolstadt.

Deutscher Meister über die Mitteldistanz, Sieg beim Rothsee Triathlon, Sieg beim Frankfurt City Triathlon und eine überaus erfolgreiche Premiere über die Mitteldistanz mit einem starken dritten Platz bei der Challenge Riccione in Italien: Die Saison ist für Frederic Funk bisher hervorragend gelaufen. »Alles, was jetzt noch in diesem Jahr kommt, ist ein Bonus«, sagt der 21-jährige Triathlet aus Unterwössen.


Funk, dem das Triathlon-Gen praktisch in die Wiege gelegt wurde (seine Eltern Harald und Heike Funk sind beide ja ehemalige Profi-Triathleten), bereitet sich nun gerade akribisch auf seine nächsten Einsätze vor. In Nürnberg, dort studiert Funk Wirtschaftsinformatik, hat er dazu am Landesstützpunkt beste Bedingungen.

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Der deutsche Junioren-Meister von 2016 startet nächste Woche etwa noch bei einem Europacup-Rennen über die Sprintdistanz in Ungarn. »Für mich dient das Rennen als Vorbereitung auf die Challenge Walchsee«, erzählt er. Die findet dann am 2. September statt.

»Den Heimvorteil würde ich gern nutzen«

Für ihn ist das Rennen in Österreich übrigens erst sein dritter Start über eine Mitteldistanz. Er fiebert dem Wettkampf über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen bereits entgegen, denn es ist für ihn auch ein ganz besonderes Rennen: Denn erstens findet es quasi direkt vor seiner Haustüre statt und zweitens werden dabei auch seine Eltern Harald und Heike Funk am Start sein.

»Den Heimvorteil würde ich natürlich schon gern nutzen«, sagt Funk selbstbewusst. Sprich: »Wenn ich es aufs Podest schaffe, wäre ich super zufrieden.« Von Vorteil dürfte sicherlich sein, dass Funk die Gegebenheiten vor Ort bestens kennt. »Die Radrunde etwa kenne ich in- und auswendig«, hebt er hervor. Zudem sei er nach einer kurzen Trainingspause zuletzt jetzt doch wieder »sehr ausgeruht und vor allem mental auch wieder bei 100 Prozent«. Beste Voraussetzungen also, um den nächsten Wettkampf erfolgreich zu absolvieren.

Die Konkurrenz am Walchsee wird aber groß sein. Mit Julian Erhardt aus Übersee etwa startet der zweite Topathlet von Triathlon Grassau am Walchsee. Und natürlich sind alle Augen auf den deutschen Spitzentriathleten Sebastian Kienle gerichtet. Auf das Duell freut sich Funk schon sehr. »Er wird das Rennen sicher schnell machen.«

Kienle siegte unter anderem ja auch schon beim Ironman Hawaii. Für Frederic Funk geht's im Oktober auch nach Hawaii. Er wird dort seinen Vater Harald unterstützen. Dieser kämpft dort in der AK 50 um den Weltmeistertitel. Für Frederic Funk selber steht dort dann auch Training auf dem Programm, um Ende Oktober optimal vorbereitet ins letzte Saisonrennen – der Challenge Sardinien – gehen zu können.

Der junge Triathlet, der für den PV-Triathlon Witten in diesem Jahr in der Bundesliga gestartet ist, selber wird sich für einen Hawaii-Start noch ein paar Jahre gedulden müssen. Denn erst einmal möchte er jetzt die Kurzdistanzen voll ausreizen, bevor er sich an die Langdistanz wagt. »Aber ganz klar, Hawaii ist natürlich ein Fernziel«, betont er.

Doch jetzt konzentriert sich Frederic Funk erst einmal auf seinen Saisonendspurt in diesem Jahr. »Ich bin gespannt, was in der restlichen Saison noch so gehen wird.« Kann er ähnlich stark auftrumpfen wie am Anfang des Jahres, dann kommen zu seiner bisherigen Erfolgsbilanz sicherlich noch weitere Triumphe hinzu. SB