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Franz Gruber warnt SBC-II-Elf

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Er hofft heute mit dem SBC Traunstein II auf einen Sieg: Patrick Petzka. (Foto: Weitz)

Mit zwei Begegnungen wird am heutigen Mittwoch der Marathon an Nachholspielen in der Fußball-Kreisliga Gruppe II fortgesetzt: Der SB Chiemgau Traunstein II hat um 18.30 Uhr den TSV Altenmarkt im EHG-Stadion zu Gast, der FC Hammerau begrüßt eine Stunde später den SC Anger im Stadion an der Gaisbergstraße.


Eigentlich dürfte ja bei der Bezirksliga-Reserve aus der Großen Kreisstadt (Rang acht mit 26 Punkten aus 20 Begegnungen) nichts mehr anbrennen in Sachen Abstieg, dennoch warnt Trainer Franz Gruber seine Leute– darunter auch den jungen Patrick Petzka: »Wir müssen danach in Schönau und Kay antreten – das sind schwere Auswärtsspiele. Umso wichtiger ist, dass wir daheim gegen Altenmarkt drei Punkte machen. Aber auch das ist ein sehr starker Gegner, den ich schon einige Male beobachtet habe.«

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Die Mannen von TSV-Trainer Christian Fleißner wollen an die starke Vorstellung, die sie beim 2:1-Sieg gegen Waging vor allem in der ersten Halbzeit geboten haben, anknüpfen. Wichtig wird für die Gäste auch sein, sich gut auf die schwierigen Platzverhältnisse am Viadukt einzustellen.

Der Rasen dürfte wieder ziemlich ramponiert sein, zumal gestern Abend (nach Redaktionsschluss) die »Erste« des SBC gegen Ostermünchen am Ball war.

Zeigt der FC Hammerau nach der 0:4-Niederlage in Peterskirchen die erforderliche Reaktion? Das ist die Frage vor dem Heimauftritt der Ali-Gezer-Truppe gegen Anger. Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht, dass noch eine ganze Menge Punkte gesammelt werden müssen, um den Klassenerhalt zu fixieren. Der momentane zehnte Platz ist keinesfalls ein Ruhekissen.

Eines steht fest: Wenn die Partie gegen Anger – wie schon im Hinspiel (6:1 für den SC) – flöten geht, dann ist der »Club« wieder voll im Abstiegssog, zumal am Samstag beim neuen Spitzenreiter TSV Kastl nicht unbedingt Punkte zu erwarten sind.

Die Hammerauer Heimbilanz ist vor diesem Lokalderby mit 6-0-5 noch positiv. Der 2. FC-Vorstand Oliver Bickelmann hatte in einem Stadionheft appelliert, »dass jeder Einzelne spätestens jetzt alles – und wirklich alles – in die Waagschale werfen muss«, um die letzten Prozentpunkte aus sich herauszuholen. Einstellung und Disziplin seien entscheidend. cs/schl