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Frank Spöttel surfte zur Bronzemedaille

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Frank Spöttel (rechts) vom Regatta-Surfclub Chiemsee in Aktion. (Foto: Niessen)

Ein starkes Feld von 51 Surfern aus neun Nationen trat bei der Raceboard Masters European Championships im Windsurfen in Sopot, Polen an. Nach fünf Tagen und 14 Wettfahrten belegte Frank Spöttel vom Regatta-Surfclub Chiemsee hinter dem Finnen Yuha Blinnikka und dem Polen Piotr Olewinski den dritten Platz in der Altersklasse Ü 45.


Der mondäne polnische Badeort Sopot bei Danzig an der Ostsee empfing die Windsurfer mit kühlen Temperaturen und viel Wind. In den kommenden Tagen wurde es zwar etwas wärmer, aber der kräftige und böige Wind wehte während der ganzen Wettfahrtserie.

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Nachdem Spöttel hier 2008 den Gewinn des Weltmeistertitels gefeiert hatte, ging er mit guten Erinnerungen an das Revier und hohe Erwartungen in die Rennen. Diesmal musste er allerdings seinem Dauerkonkurrenten Yuha Blinnikka aus Finnland und dem einheimischen Piotr Olewinski den Vortritt lassen.

»Mit diesen teilweise extremen Windverhältnissen kamen die beiden einfach besser zurecht«, erkannte der amtierende Weltmeister neidlos an. Eine schmerzhafte Adduktorenzerrung die er sich am dritten Wettkampftag zuzog, tat ihr Übriges und verhinderte eine noch bessere Platzierung.

Spöttel belegte in der Wertung aller 51 Surfer einen vierten Platz als sein bestes Resultat. Sonst war er stets in den Plätzen zwischen 9 und 21 zu finden, einen 35. Platz und ein Rennen, bei dem er nicht antreten konnte, ergaben seine beiden Streichergebnisse. Das bedeutete in seiner Altersklasse die Bronzemedaille und einen Platz auf dem Treppchen bei dieser Europameisterschaft. »Ich hoffe, dass meine Verletzung in zwei Wochen wesentlich besser ist und ich bei der Deutschen Meisterschaft und den German Masters am Bodensee wieder voll angreifen kann«, gab sich Spöttel zuversichtlich. ni