weather-image
15°

Förderverein weiter unter bewährter Führung

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Die alte ist die neue Vorstandschaft: Sandra Surauer (vorne, links), Ulrike Michel, Hans Rambold (hinten, links) und Herbert Hochreiter haben beim Förderverein Biathlon-Idee weiter das Sagen.

Der Förderverein Biathlon-Idee geht mit der bewährten Führungsspitze in die kommenden zwei Jahre. Bei der Jahreshauptversammlung im Café Biathlon in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena brachten die Neuwahlen keine Veränderung. Vorsitzender bleibt Herbert Hochreiter und sein Stellvertreter Hans Rambold wurde ebenfalls in seiner Funktion bestätigt. Weiter als Schatzmeisterin fungiert Sandra Surauer sowie als Schriftführerin Ulrike Michel. Die Pressearbeit bleibt in den Händen von Siegi Huber.


Derzeit fördert der 314 Mitglieder starke Verein rund 50 Nachwuchssportler am Stützpunkt Ruhpolding. Die Biathlon-Idee finanziert für die jungen Biathleten unter anderem Wachs, Munition, Kleidung und den Unterhalt der Fahrzeuge. Im abgelaufenen Jahr hat der Verein Einnahmen von 34 000 Euro verzeichnen können, davon kamen knapp 20 000 Euro aus Spenden und nicht ganz 10 000 Euro aus Mitgliedsbeiträgen. Für Fördermaßnahmen wurden 34 500 Euro ausgegeben. Das Team der Biathlon-Idee hat zuletzt etwa 2000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Anzeige

Besonders freute sich Hochreiter über die Verlängerung der Buspartnerschaft mit der Traunsteiner Firma Swietelsky in den nächsten vier Jahren. Gut angelaufen ist das Projekt »Wachstruck«. Dieser ist mittlerweile im neuen Design mit den Logos der Werbepartner beklebt worden. In seiner Vorschau auf den kommenden Winter betonte Herbert Hochreiter, dass für den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding im Januar wieder eine große Aktion geplant sei. Im Haushaltsplan 18/19 sind 28 000 Euro vorgesehen. Noch in der Luft hängen die Verhandlungen mit dem RVO und die Verlängerung der Partnerschaft. Bei dieser Maßnahme befördert die Bahn mit ihren Bussen die jungen Sportler kostenlos zu den Wettkämpfen. Das Ganze hat einen Wert von 22 000 Euro. Hochreiter ist überzeugt, die Zusammenarbeit in den kommenden Wochen weiter unter Dach und Fach zu bringen.

Diskussionsbedarf bestand bei der Satzungsänderung des Fördervereins. In Zukunft werden nur noch Sportler aus den Vereinen vom Skiverband Chiemgau und aus dem Inngau gefördert. Dadurch wird es zu einigen wenigen Härtefällen für Sportler kommen, die in Ruhpolding trainieren und von weiter entfernt herstammen. Hier werde man eine Lösung finden, meinte Hochreiter.

Zum Schluss informierte BSV-Vizepräsident und der Leiter der Chiemgau-Arena, Engelbert Schweiger, die Anwesenden über den angelaufenen »Eigenbetrieb« der Arena durch die Gemeinde. Nach einigen schwierigen Jahren nach der WM 2012 und sinkenden Zuschauerzahlen ist in diesem Jahr die Trendwende in der Zahl der Besucher geschafft worden. Für den Weltcup 2019 seien die Anfragen enorm, so Schweiger. Bernhard Kübler, der Vorsitzende vom Skiverband Chiemgau, bedankte sich bei den Verantwortlichen der Biathlon-Idee und deren Engagement. Dadurch würde der Skiverband kräftig entlastet. SHu

Mehr aus Traunstein
Mehr aus Traunstein
Einstellungen