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Fleißner-Team fordert den Tabellenführer heraus

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So »zupackend« wie hier Veit Gröbner (links) gegen den Kayer Christian Lebacher wollen sich die Waginger Fußballer auch heute im Duell beim TSV Altenmarkt präsentieren. (Foto: Weitz)

»Manege« frei für den Lokalschlager, mit dem am heutigen Freitag um 20 Uhr der Wochenend-Spieltag der Fußball-Kreisliga Gruppe II eröffnet wird: Der Tabellensechste TSV Altenmarkt – zuletzt spielfrei – fordert Spitzenreiter und Bezirksliga-Anwärter TSV Waging heraus, der – was die Form betrifft – auch wieder im Kommen ist.


Die Christian-Fleißner-Truppe hat den Anschluss an die beiden Spitzenplätze verloren und ist ins Mittelfeld abgerutscht. Nach dem überzeugenden 3:1-Erfolg gegen den damaligen Spitzenreiter SG Schönau war Platz zwei wieder in Sichtweite. Doch schon am nächsten Spieltag folgte mit der vom Spielverlauf her zu deutlich ausgefallenen 0:4-Niederlage beim TSV Kastl der wohl entscheidende Rückschlag.

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Für einen Rang ganz vorne ist die junge Mannschaft einfach noch nicht konstant genug, zudem muss Trainer Fleißner vor allem in der Defensive ständig umbauen.

Die Waginger »Seerosen« haben sich nach zwei Niederlagen zum Start der Frühjahrsrunde in Traunreut und Mühldorf erholt und mit Siegen in Reichenhall und gegen Kay wieder den »Platz an der Sonne« übernommen.

»Wir wollen schon versuchen, die Waginger ein bisschen zu ärgern«, so Altenmarkts Abteilungsleiter Manfred Karlstetter. Dazu benötigt man mehr Stabilität im Defensivverhalten. 35 Gegentore in 19 Partien sind einfach zu viel!

Der TSV Bad Reichenhall hat am morgigen Samstag um 16 Uhr den Lokalrivalen TSV Berchtesgaden zu Gast. Zuletzt gingen die Schützlinge von Berchtesgadens Trainer Richard Hartmann viermal in Folge (jeweils zu Hause) nicht mehr als Verlierer vom Platz. Das Hinspiel auf der Breitwiese gewann die Reichenhaller Markus-Huber-Elf mit 3:1.

Der akut abstiegsbedrohte FC Perach möchte das Heimspiel gegen die SG Schönau (Samstag, 17 Uhr) unbedingt gewinnen. Der Vorteil der Fenk-Schützlinge könnte darin liegen, dass den Königsseern noch das Mittwochsspiel beim TSV Kastl (1:5) in den Knochen steckt. Mit dieser Schlappe verlor das Ensemble von SG-Übungsleiter Alfons Aschauer Platz eins doch etwas aus den Augen. Der Rückstand auf Waging beträgt zwar nur einen Zähler, doch die »Berni«-Zeif-Truppe ist noch drei Spiele im Rückstand.

Nach drei Auswärtsspielen in Folge – aus denen ordentliche vier Punkte geholt wurden – freut sich der SB Chiemgau Traunstein II auf die Heimpremiere 2013, zu der die Franz-Gruber-Elf morgen um 17 Uhr den TSV Kastl begrüßt. Mit dem ESV Freilassing (der im »Vorspiel« zu sehen ist) und den Kickern von Trainer Markus Wörfel gibt es also zwei hochinteressante Gastmannschaften an einem Tag im EHG-Stadion zu sehen. Gruber erwartet gegen den Bezirksliga-Anwärter eine ganz andere Leistung als zuletzt beim 1:3 in Hammerau. Ob es aber für die Traunsteiner zu einer Revanche für die 0:2-Hinspiel-Niederlage reicht, das scheint aufgrund der tollen Kastler Serie (14 Spiele ungeschlagen) doch ziemlich fraglich.

Auch die beiden 18-Uhr-Spiele des morgigen Samstags haben es in sich: Der TSV Peterskirchen begrüßt im Mörntalstadion den FC Hammerau und möchte etwas mehr Konstanz in seine Leistung bringen. Zuletzt in Mühldorf (1:1) konnten die Schützlinge von Trainer Herbert Sickinger nur phasenweise überzeugen.

Bei den Gästen muss Übungsleiter Ali Gezer auf Stefan Galler und Martin Heudecker verzichten, fraglich ist der Einsatz von Stefan Kriechbaumer. »Weitere Punkte wären Gold wert im nach wie vor engen Abstiegskampf«, verdeutlicht 2. FC-Vorstand Oliver Bickelmann.

Der SV Kay begrüßt zur selben Zeit den TuS Traunreut: Bei den einen (Bernauer-Team) läuft’s überraschend gut, bei den anderen überraschend schlecht. Insofern steht der SVK unter einem höllischen Druck, wenn er den aktuellen drittletzten Rang bald (nach oben) verlassen möchte. Der TuS dagegen hat sogar noch theoretische Aufstiegschancen, doch auch ein Ergebnis wie im Hinspiel (1:1) wäre für »Hexer« Huber, Waldemar Daniel und Co. völlig in Ordnung.

Mit dem Heimspiel des SV Laufen gegen den FC Mühldorf wird die Runde am Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) abgeschlossen. Trotz zuletzt vier Spielen ohne Sieg möchte man im Lager der Kruno-Ruzic-Crew ruhig bleiben und nicht in Panik verfallen. cs