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Felix Motschmann überzeugt vor allem im Sprint

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Er überzeugte auch in Heerenveen: Felix Motschmann vom DEC Inzell. (Foto: Wukits)

Nicht ganz zum Sieg gereicht hat es für Felix Motschmann vom DEC Inzell beim Viking-Race in Heerenveen (Niederlande). Der bald 15-Jährige kam bei den inoffiziellen Eisschnelllauf-Europameisterschaften für den Nachwuchs in der C-2-Klasse auf den zweiten Platz. Er musste sich ganz knapp dem Norweger Emil Pedersen-Matre geschlagen geben.


»Leider war er nach einer Erkrankung im Februar nicht ganz fit. Auf diesem hohen internationalen Niveau musst du aber topfit sein«, meinte Nachwuchstrainer Andreas Kraus.

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Immerhin konnte der Inzeller seine Sprintstärken ausspielen: Motschmann gewann beide Rennen über 500 Meter. Über 1500 wurde er Dritter und über 1000 Meter Vierter. »Wenn ich am ersten Tag die 1000 Meter besser gefahren wäre, hätte ich den ersten Platz schaffen können. Trotzdem habe ich mich auch über den zweiten Rang gefreut, da es ein sehr knapper Wettkampf war«, meinte Motschmann.

Sehr zufrieden war Andreas Kraus mit den Leistungen von Anna Ostlender in der B 2. Die 16-Jährige kam im Vierkampf auf den sechsten Gesamtplatz. Über 1500 und 3000 Meter stellte sie neue persönliche Bestzeiten auf. »Sie kam richtig gut durch den Wettkampf und ist starke Zeiten gelaufen«, freute sich Kraus. Nur über die 500 Meter hatte sich die junge Sportlerin eine bessere Zeit gewünscht.

Überrascht waren sie und ihr Trainer über das Abschneiden auf den 3000 Metern. »Wir hatten uns vorher ausgerechnet, was realistisch sein könnte. Das waren 4:34 Minuten, im Ziel waren es dann 4:31 Minuten. Da war ich sehr glücklich, weil ich meine bisherige Bestleistung um sieben Sekunden steigern konnte«, so Ostlender.

»Mir haben die Rennen hier beim Viking-Race sehr viel Spaß gemacht. Am liebsten würde ich noch ein paar Rennen laufen. Aber umso motivierter bin ich für die neue Saison«, meinte sie nach dem letzten Rennen der Saison 2018/19.

Einen guten Eindruck hinterließ ebenfalls die dritte Teilnehmerin aus Inzell, Maira Jasch. Sie kam in der C 1 auf den fünften Platz. Sie musste jeweils zweimal über 500 und 1000 Meter antreten. Dabei gelangen ihr auf beiden Strecken persönliche Bestleistungen. »Sie hat sich hervorragend präsentiert und ist über die 1000 Meter richtig stark gelaufen«, freute sich Andreas Kraus.

Starke Leistungen auch auf heimischem Eis

Ebenfalls gute Leistungen zeigte der Inzeller Nachwuchs in der heimischen Max-Aicher-Arena beim Deutschen Juniorcup. Len-nart Jasch kam bei den Junioren nach vier Strecken auf den dritten Gesamtplatz Zu Buche standen dabei zwei persönliche Bestzeiten.

In der C-Konkurrenz gelangen Gabriel Groß – bei drei Strecken – zwei persönliche Bestzeiten. Das bedeutete in der Endabrechnung den vierten Platz.

Bei den Mädchen gelang den Inzellerinnen der Sieg im Teamsprint. Dafür verantwortlich zeigten sich Nina und Leonie Mayrhofer sowie Isabel Kraus. Leonie Mayrhofer sicherte sich den Sieg auch in der C-Klasse über drei Strecken (500, 1000 und 1500 m) vor Isabel Kraus. Für Leonie Mayrhofer sprang am Ende sogar der erste Platz in der Gesamtwertung ihrer Altersklasse heraus.

Im Teamsprint stand der Inzeller Dominik Mayrhofer ganz oben auf dem Podest. Mit ihm konnten Josh Schneidersmann (Grefrath) und Benjamin Derksen (Mylau) feiern.

In Calgary (Kanada) war Roxanne Dufter vom DEC Inzell bei der Allround-Weltmeisterschaft am Start. Die 27-Jährige kam auf den 19. Platz und konnte sich damit nicht für das Finale der besten acht über 5000 Meter qualifizieren. »Ich hätte mir mehr erwartet, weil es in den vergangenen Wochen ganz gut gelaufen ist«, so die Sportlerin.

Wie sie berichtete, taugten ihr die 500 Meter diesmal nicht, weil sie sich mehr auf die langen Strecken konzentriere. »Bei den 3000 habe ich meinen Schritt und Rhythmus nicht gefunden. Hinten raus war es sehr zäh«, meinte sie nach ihren 4:08,57 Minuten.

Pech beim Lauf über 1500 Meter

Mit Abstand ihre beste Leistung bot sie über die 1500 Meter. Dabei hatte sie beim letzten Wechsel etwas Pech, als sie wegen ihrer Konkurrentin etwas abbremsen musste und an Geschwindigkeit verlor. »Da wäre sicher mehr drin gewesen«, meinte sie.

»Trotzdem war es für mich ein Zuckerl, hier in Calgary laufen zu dürfen. Es war ein schöner Wettkampf, ein wenig mehr hätte es aber schon sein können«, meinte sie.

Jetzt geht es für Roxanne Dufter zum Weltcupfinale nach Salt Lake City (USA). Dort ist sie auf mehreren Strecken als Ersatzläuferin nominiert. Die 27-Jährige hofft auf der schnellen Bahn aber trotzdem auf einige Einsätze. Einen Einsatz sicher hat dort ihr Bruder Joel, er wird die 1000 Meter in Angriff nehmen. SHu