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Fehlstart für Teisendorfer Judoka

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Setzte seine knapp 130 Kilogramm auf der Matte für das Teisendorfer Regionalligateam ein: Fedor Zuyz (rechts). Gegen Karlsruhe gab es eine vermeidbare Niederlage. (Foto: Wittenzellner)

Die vorsichtige Einschätzung von Teisendorfs Judo Abteilungsleiter Konrad Gasser hatte ihren Grund: Der Regionalligist musste zum Ligaauftakt auswärts zwei Niederlagen hinnehmen.


Weitgehend erwartet war das 2:5 aus Teisendorfer Sicht gegen den Gastgeber Esslingen II. Der Bundesligist schickte gegen Teisendorf eine starke Reserve auf die Matte, Teisendorf konnte nur zwei Begegnungen für sich entscheiden, verlor aber deren fünf (2:5, Unterbewertung 20:50). Erfolgreich waren für die Gäste aus dem Berchtesgadener Land Benedikt Schmid (60 kg) und Fritz Gasser (66 kg). Teisendorfs Neuzugang Adrian Kulisch (bis 73 kg) wurde hier noch geschont. »Die waren uns – wie befürchtet – einen Tick zu stark«, sagte Konrad Gasser.

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Gegen den PS Karlsruhe wäre der Plan fast aufgegangen. Erneut Schmid (60 kg) und Gasser (66 kg) sowie Adrian Kulisch (73 kg) waren eine feste Bank für die Teisendorfer. Dass es am Ende nicht ganz reichte, lag auch daran, dass Fedor Zyuz, der aus Entfernungsgründen doch den Vorzug vor dem Leipziger Erfolgsgaranten Fabian Hubert (plus 100 kg) bekam, eine unglückliche Niederlage hinnehmen musste.

Bis zehn Sekunden vor Schluss führte Zyuz mit einem Wazari (mittlere Wertung, ein halber Ippon), bekam dann die vierte Verwarnung und verlor damit seinen Kampf durch Disqualifikation.

Abteilungsleiter Konrad Gasser stellte dennoch einzelnen Judoka ein gutes Zeugnis aus. Gerade Schmid, Gasser und wie erwartet Kulisch brachten die eingeplanten Ergebnisse. Gut präsentierte sich trotz einer Niederlage auch Max Speckbacher, der entgegen der letztjährigen Gepflogenheit diesmal bis 73 kg antrat.

Besser will man es nun beim zweiten Kampftag am 12. April machen. Dann haben die Teisendorfer im Duell gegen Böblingen und Harteck München auch Heimrecht, was zusätzlich Auftrieb verleihen sollte. Denn eines dürfte in diesem Jahr klar sein: Sich in der dritthöchsten deutschen Liga auch in diesem Jahr erfolgreich zu behaupten, dürfte ein ganz hartes Stück Arbeit für die Mannen um Abteilungsleiter Gasser werden. Schließlich haben sie verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen und können nur begrenzt auf ihre österreichischen Judoka zurückgreifen. Zuhause sollten gegen die schwächeren Teams der Liga aber zwei, möglichst sogar vier Punkte auf das Teisendorfer Punktekonto gehen. awi