weather-image
25°

Favoriten setzen sich durch

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Spannung herrschte zum Auftakt der Judo-Bezirksliga Süd. Viele attraktive Mattenduelle erfreuten die zahlreichen Zuschauer. Im Bild siegte nach rund einer halben Minute der Priener Peter Rauscher (weißer Anzug) gegen den Traunreuter Trainer Andreas Fraunhofer. Weitere Bilder von dieser Begegnung sind unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos im Internet zu sehen. (Foto: Wittenzellner)

Keine großen Überraschungen gab es zum Auftakt der Judo-Bezirksliga Süd. Allerdings täuschen zum Teil deutliche Ergebnisse darüber hinweg, dass es in einigen Mannschaftsduellen eng war und so manche Einzelkämpfe viel Spannung brachten. In Teisendorf musste die Reserve des TSV alles abrufen, um das dynamische Team aus Grafing mit 10:8 knapp in Schach zu halten. Und auch der TuS Prien war dem letztjährigen Bezirksliga-Meister TuS Traunreut in dessen Halle beim 12:8 aus Sicht der Gastgeber ein würdiger Kontrahent.


Der TSV Teisendorf musste sich beim 10:8 (Unterbewertung 95:80) gegen Grafing kräftig strecken. Die Gastgeber konnten ein Leichtgewicht (bis 66 kg) nicht besetzen, bei den Gästen fehlten gleich drei Kämpfer. Trotzdem lag Grafing zur Pause mit 5:4 in Front. Erst mit einer Energieleistung machte dann der österreichische Neuzugang Mario Aschbacher (plus 90 kg) den Sack zum Gesamtsieg zu und bekam dafür vom TSV-Abteilungsleiter Konrad Gasser ein Extralob: »Eine Bereicherung für uns.«

Anzeige

Gasser lobte das gute Niveau in einer Reihe von Begegnungen, in denen Maxi Haueis (bis 66 kg) und Trainer Carsten Zillmer (bis 90 kg) je zweimal erfolgreich waren. Christian Metzler (plus 90 kg) stand nach eineinhalb Jahren erstmals wieder auf der Matte und musste zwei Niederlagen hinnehmen. Sein Abteilungsleiter nahm ihn in Schutz: »Ihm fehlt einfach noch die Wettkampfpraxis.« Siege für Teisendorfs Reserve fuhren Raimund Gasser, Ralf Böhm, Bernhard Wimmer, Hans Wiesbacher und Herbert Kirchmeier ein.

Stark präsentierte sich der TuS Traunreut vor heimischem Publikum gegen den TuS Prien, der trotz des Fehlens der beiden 73er dem Gastgeber Paroli bieten konnte – am Ende stand ein 12:8-Sieg (Unterbewertung 120:80) für Traunreut zu Buche und die Erkenntnis, dass die Meisterschaft in der Bezirksliga auch in diesem Jahr wohl nur über den TuS führt, der mit einer großen Zahl eigenen Kämpfern und einigen starken Gastkämpfern aus München über einen attraktiven Kader verfügt und erneut Mitfavorit auf den Meistertitel ist. awi