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Favoriten setzen sich beim Waginger See-Pokal durch

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Auch er kam souverän weiter: Vorjahresieger Daniel Baumann vom TC Ismaning. (Foto: Weitz)

Sechs der acht gesetzten Spieler standen gestern am späten Nachmittag im Viertelfinale des Waginger Tennis-See-Pokals, der heuer zum 42. Mal ausgetragen wird und mit 5000 Euro dotiert ist. Bei tropischen Temperaturen hatten sich – wie erwartet – der topgesetzte Daniel Baumann (Ismaning), der an zwei gesetzte Jakob Schnaitter (Starnberg) und dazu die Mitfavoriten Felix Wild (Wolfsberg-Pforzheim/Nr. 5), Jan Poskocil (Erding/Nr. 4), Christian Lichtenegger (Regensburg/Nr. 3) und Henry Zick (Dachau/Nr. 7) durchgesetzt.


Keiner dieser sechs gesetzten Spieler musste im Achtelfinale auch nur einen Satz abgeben. Am schnellsten ging es bei Schnaitter, dessen Gegner Lucas Kleine-Stegemann (Mühlheim) beim Stande von 0:5 aufgegeben hatte. Die Hitze forderte eben ihren Tribut.

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Man musste alle Akteure bewundern. Auf den Plätzen wurden weit über 30 Grad gemessen. Die Temperaturen setzten schon den Zuschauern enorm zu. Die hatten aber das Glück und konnten sich in den Schatten verkriechen.

Bewundernswert war die Vorstellung des erst 15-jährigen David Weber aus Hengersberg. Der Niederbayer schaffte es zwar nicht ins Viertelfinale, er siegte aber zweimal in der Qualifikation und gewann dann auch in der ersten Runde im Hauptfeld. Von ihm wird man sicher noch einiges hören.

Die nicht gesetzten Spieler, die gestern im Viertelfinale standen, waren Maximilian Mann (Eggenfelden) und Jochen Bertsch (Mannheim). Mann eliminierte den an sechs gesetzten Leopold Zima (Herrsching) und Bertsch setzte sich gegen Lenny Bückle (Reutlingen) durch.

Auch in der ersten Runde am Donnerstag gaben sich die Favoriten keine Blöße. Von den acht gesetzten Spielern scheiterte hier nur der an acht gesetzte Martin Wieland (Regensburg). Er musste die Überlegenheit von Lenny Bückle mit 3:6, 3:6 anerkennen.

Ansonsten aber dominierten die Gesetzten. Während es Jakob Schnaitter gegen den Wildcardspieler Pascal Laucht (Regensburg) mit 6:0, 6:4 ebenso schnell machte, wie Henry Zick gegen Matthias Baumgartner vom TSV Teisendorf (6:3, 6:2), hatten zwei andere schon wesentlich länger zu kämpfen. So setzte sich Jan Poskocil gegen den Qualifikanten Sascha Bielek (Cham) hauchdünn mit 5:7, 6:0, 6:3 durch und Felix Wild ähnlich knapp gegen Bernhard Wieland (Regensburg) mit 4:6, 6:2, 6:2.

Einen großen Kampf lieferte in der ersten Runde der Burghauser Wildcard-Spieler Oskar Männer. Im ersten Satz war der Tennistrainer gegen Leopold Zima beim 1:6 noch relativ chancenlos, im zweiten Satz aber war kein Leistungsunterschied mehr zu erkennen. Männer stellte sich immer besser auf seinen Gegner ein, zeigte großen Kampfgeist und wäre nur zu gerne in den dritten Satz gekommen – aber der Tiebreak entschied zugunsten des Herrschingers. Dennoch: Männer hat nicht enttäuscht und großen Tennissport geboten.

Das Turnier wird heute, Samstag, mit den Halbfinals fortgesetzt. Die werden um 11 und um 13 Uhr gespielt. Das Finale steigt dann am Sonntag um 13 Uhr.

Parallel zum großen See-Pokal findet am heutigen Samstag ein Leistungsklassen-Turnier statt. Hier können sich Spieler aus Bezirksklassen und Kreisklassen und aus jeder Altersklasse beteiligen und ihre Leistungsklasse verbessern. kk

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