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Favoriten in Trostberg durchaus gefordert

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SBC-Torwart Lars Lewerenz gewann mit seiner Mannschaft die 2. Vorrunde des Sparkassen-Cups in Trostberg. (Foto: Butzhammer)

Beim 51. Budenzauber um den Sparkassen-Cup des TSV Trostberg taten sich die Favoriten durchaus schwer, den Einzug in die Endrunde am kommenden Samstag zu schaffen. Letztlich waren es neben dem gastgebenden B-Klassisten TSV Trostberg auch Titelverteidiger TSV Heiligkreuz, der frisch gebackene Futsal-Kreismeister TSV Kastl sowie der SV Taching, TSV Stein/St. Georgen, SB Chiemgau Traunstein, FC Mühldorf und TuS Traunreut, die das Finalticket in der Landkreishalle lösen konnten.


Kein Team an die Alz geschickt hatte der Bezirksligist VfL Waldkraiburg, sodass die 1. Vorrunde mit nur fünf statt sechs Mannschaften gespielt wurde. Mit Verspätung in Trostberg eingetroffen war aufgrund der schwierigen Straßenverhältnisse die Vertretung des FC Töging, »sodass wir den Spielplan der dritten Vorrunde in umgekehrter Reihenfolge absolviert haben – insgesamt war das jedoch kein Problem«, so der Trostberger FA-Boss Robert Magerl.

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In der 1. Vorrunde am Dreikönigstag gingen Trostberg und das Überraschungsteam Taching mit jeweils acht Zählern aus vier Spielen punktgleich über die Ziellinie. Da der Direktvergleich zwischen diesen beiden Teams 2:2 endete, musste das Torverhältnis entscheiden – und hier hatten die Gastgeber die Nase vorne. Dritter in dieser Staffel wurde der TSV Stein/St. Georgen, der sich als einer der zwei besten Gruppendritten ebenfalls fürs Finale qualifizieren konnte.

Traunsteiner gewinnen die 2. Vorrunde

»Vorrunde eins hatte nicht ganz das Niveau der weiteren Gruppen«, resümierte Magerl, »C-Klassist Taching hat auf alle Fälle überrascht, auch unsere Mannschaft – die sogenannte 'Erste' – hat aus ihren Möglichkeiten das Maximale rausgeholt. Wir sind ja mit zwei gemischten Teams angetreten.«

In der 2. Vorrunde war Riesen-Spannung bis zum Schluss angesagt. Mit je zwölf Zählern aus fünf Begegnungen lagen der FC Mühldorf, TSV Heiligkreuz und der mit seinem Kreisklassen-Team angetretene SB Chiemgau Traunstein punktgleich vorne. »Da es auch in der Sondertabelle dieser drei Mannschaften keine Klarheit gegeben hat, musste die Tordifferenz entscheiden«, erklärte Magerl. So landete letztlich der SBC (18:6 Treffer) vor Cup-Verteidiger Heiligkreuz (16:8) und dem Kreisklassisten Mühldorf (16:14). Einen Verlierer gab’s trotzdem nicht, weil ja alle drei Teams den Sprung ins Finalfeld schafften. »Unser Nachbar Heiligkreuz hat mir gut gefallen – mit dieser Leistung ist sicher auch am Samstag in der Endrunde wieder einiges möglich«, lobte Magerl den Stadtrivalen.

Spannender Zweikampf in der 3. Vorrunde

Ein Hauch von oberbayerischem Spitzen-Hallenfußball wehte durch die 3. Vorrundengruppe, in der der gut aufgestellte TuS Traunreut (jüngst Dritter der Inn/Salzach-Kreismeisterschaft im Futsal) und der TSV Kastl den Ton angaben. Den Sieg im Direktduell sicherte sich der Bezirksliga-Absteiger dank einer starken Vorstellung mit einem 2:1-Erfolg. In dieser Staffel ist der FC Töging als Dritter ausgeschieden.

»Die favorisierten Mannschaften wie Kastl, Töging oder Traunreut haben zwar phasenweise ihre Klasse gezeigt«, freute sich Trostbergs Abteilungsleiter Magerl, »sie mussten sich aber immer wieder die Siege hart erkämpfen, da sich ihre Gegner entsprechend gewehrt haben.« Das Gleiche galt übrigens auch für den SB Chiemgau. cs