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Eyrainer verstärkt den SB Chiemgau

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Franz Eyrainer (links, hier im Duell mit dem Kastler Philipp Grothe) trug bisher das Trikot des SB DJK Rosenheim. Nun wechselt er in der Winterpause zum Ligakonkurrenten SB Chiemgau Traunstein. (Foto: Butzhammer)

Der SB Chiemgau Traunstein bastelt an seinem Kader für die Frühjahrsrunde in der Fußball-Landesliga Südost. Die Truppe von Trainer Jochen Reil wird ab sofort von Franz Eyrainer verstärkt. Das gab Abteilungsleiter Ludwig Trifellner gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt bekannt. »Er hat für eineinhalb Jahre bei uns unterschrieben«, betont er.


Allerdings gibt es noch einen Haken: Der SB Chiemgau hat sich mit dem SB DJK Rosenheim noch nicht endgültig über den Wechsel geeinigt. »Wir sind uns durchaus bewusst, dass wir etwas zahlen müssen. Aber momentan liegen wir da noch weit auseinander.« Sollten die beiden Vereine keine Einigung erzielen können, wird Eyrainer wohl ein halbes Jahr gesperrt werden. Damit könnte er erst Mitte der Frühjahrsrunde für seinen neuen Verein aktiv werden.

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Das wurmt vor allem Jochen Reil. »Vor allem, weil der Franz uns gesagt hat, dass er offen das Gespräch gesucht hat.« Reil hofft, dass sich die beiden Vereine doch noch einigen können und »Franz ab sofort für uns spielberechtigt ist, sonst wird es halt Anfang Mai werden«.

Der 29-jährige Eyrainer bringt viel Routine mit, schließlich ist das Rosenheimer Urgestein bayernliga-erfahren. Er ist ein Mann fürs zentrale defensive Mittelfeld, kann aber auch in der Innenverteidigung auflaufen. »Wir können ihn sehr gut gebrauchen«, betont Reil.

In dieser Landesliga-Saison kam der Rosenheimer Kapitän in 19 Spielen 16 Mal zum Einsatz und erzielte dabei einen Treffer. Im ersten Duell der beiden Vereine in dieser Spielzeit in Rosenheim stand er beim 1:1 noch 90 Minuten auf dem Feld. Im Rückspiel, das die Traunsteiner übrigens mit 1:0 gewonnen haben, war er hingegen schon nicht mehr im Rosenheimer Kader. Sein letztes Spiel für den SB DJK bestritt Eyrainer am 4. November gegen den FC Töging (1:2).

Ludwig Trifellner bestätigte übrigens auch, dass aktuell noch weitere Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen. Konkrete Namen wollte er aber noch keine nennen. »Es schaut aber schon ganz gut aus, fix ist allerdings noch nichts.«

Reil wird seine Schützlinge dann am 23. Januar erstmals zum Training bitten. »Ich hoffe, dass wir gleich im ersten Training wieder breiter und qualitativer aufgestellt sind.« Sprich: Der Übungsleiter setzt darauf, dass dem Rangsechsten (31 Punkte in 19 Spielen) die etlichen Verletzten der Herbstrunde ab dann wieder zur Verfügung stehen werden und eben auch der eine oder andere Neuzugang noch dazukommen wird.

»Dann werden wir schauen, was das Ganze für eine Entwicklung nimmt«, betont er. »Wir wollen auf jeden Fall da vorne bleiben und wenn es noch ein paar Plätze nach oben geht, dann habe ich natürlich auch nichts dagegen.« Doch vom Aufstieg träumt Jochen Reil nicht. »Das ist total schwierig. Da müsste man wohl alles gewinnen.«

Bis zum ersten Punktspiel am Samstag, 4. März, um 15 Uhr gegen den Tabellenzehnten SV Erlbach hat der SBC jedenfalls ein straffes Programm vor sich. Mehrmals wöchentlich bietet Reil seine Truppe zum Training und es stehen auch etliche Testspiele auf dem Programm. Los geht es am Samstag, 28. Januar, um 14.30 Uhr mit der Partie gegen den TSV 1860 Rosenheim.

Der Vorbereitungsplan sieht dann noch folgende Partien vor: Mittwoch, 1. Februar, 19.30 Uhr, gegen den SB DJK Rosenheim; Samstag, 4. Februar, 14.30 Uhr, gegen den SV Raisting; Samstag, 11. Februar, 17 Uhr, beim TSV 1860 München II; Samstag, 18. Februar, 14.30 Uhr, gegen den SV Saaldorf. Die Generalprobe gibt es dann am Freitag, 24. Februar, 18 Uhr, gegen den Bezirksligisten FC Trogen. SB