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Evi Sachenbacher-Stehle immer stärker

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Sie kommt in ihrer neuen Disziplin Biathlon immer besser in Schwung: Evi-Sachenbacher-Stehle. (Foto: Weitz)

Evi Sachenbacher-Stehle (WSV Reit im Winkl) zeigt sich im Biathlon in immer besserer Verfassung. Die ehemalige Skilangläuferin überzeugte beim IBU-Cup in Otepää (Estland) insbesondere mit einem zweiten Platz im Sprint (wir berichteten kurz), aber auch Rang 8 im Einzellauf war aller Ehren wert.


Noch besser als Sachenbacher-Stehle war im Einzellauf allerdings die ebenfalls dem Stützpunkt Ruhpolding angehörende Carolin Hennecke (SC Willingen): Die 26-Jährige landete beim Sieg der Russin Jekaterina Iouriewa mit vier Strafminuten auf dem fünften Platz. Sachenbacher hatte bei sechs Strafminuten knapp drei Minuten Rückstand auf die Siegerin (2 Schießfehler), war also hier schon läuferisch sehr stark.

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Im Sprint – den wieder Iouriewa gewann – überzeugte die Reit im Winklerin dann auch im Schießen. Mit zwei »Fahrkarten« wurde sie nur um 3,6 Sekunden von der Russin bezwungen, die fehlerfrei geschossen hatte. Hennecke (1 Fehler) wies als Vierte 37,4 Sekunden Rückstand auf. Junioren-Weltmeisterin Chardine Sloof (Niederlande) belegte Platz 25, die in Ruhpolding lebende Britin Adele Walker den 33. Platz.

Auch die Herren aus dem Stützpunkt Ruhpolding mischten im Vorderfeld mit. Im Einzellauf erkämpfte Stützpunkt-Läufer Tobias Hermann (SC Gütenbach/21 Jahre) mit vier Schießfehlern den sechsten Platz vor seinem Landsmann Daniel Böhm (SC Buntenbock). Christoph Stephan (WSV Oberhof) wurde Zehnter, Michael Willeitner (SK Berchtesgaden/22 Jahre) vom Stützpunkt kam nach drei Strafminuten auf Rang 15. Der ebenfalls in Ruhpolding trainierende Benedikt Doll (SZ Breitnau/6) Strafminuten) belegte Platz 17 beim Sieg des Russen Viktor Wassiliew.

Im Sprint lag Magnus Jonsson (Schweden) vor dem Norweger Johannes Bö sowie dem Österreicher Daniel Mesotitsch. Bester Deutscher war hier Christoph Stephan (14.)) vor Daniel Böhm (16.) und Benedikt Doll (22.). Durch vier Strafrunden fiel Michael Willeitner etwas zurück und kam auf Platz 48 unter knapp 100 Athleten. who