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Eugen Dahinten ist Champion

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Geballte Freude mit Biss (von rechts): Eugen Dahinten, Trainer Johann Gette und Teamkollege Roman Gorst.

Er hat das schier Unmögliche doch noch einmal geschafft: Eugen Dahinten, Boxer des TuS Traunreut, gewann auch in der abgelaufenen Saison 2016/17 wieder den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters – diesmal mit dem Nordhäuser SV. In der vorherigen Saison hatte Dahinten das gleiche Kunststück mit dem SV Motor Babelsberg geschafft. Der Traunreuter verteidigte also seinen Titel, obwohl er das Team gewechselt hat. »Kaum zu glauben, aber wahr«, strahlte der TuS-Athlet bei der Meisterehrung, »das ist ein krönender Abschluss einer geilen Saison.«


Der Traunreuter Spartenboss Johann Wilhelm ist mächtig stolz auf seinen Schützling: »Eine absolute Bravourleistung«, betont er. »Eugen ist ein Sieggarant im deutschen Boxen.« Diverse Verletzungen und Erkrankungen, mit denen der Traunreuter während der Saison zu kämpfen hatte, waren letztlich kein Hindernis für Dahinten, um sich auf höchstem nationalen Niveau durchzusetzen – »auch wenn es ab und zu wehgetan hat, und ich nicht immer meine Top-Leistung bringen konnte«.

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Den Finalkampf zwischen dem Nordhäuser SV – der die Südstaffel der I. Bundesliga dominiert hatte – und Nord-Champion Boxring Hertha BSC Berlin gewann Eugen Dahintens Team in ausverkaufter Halle (1300 Fans) mit 14:10. Auch wenn der TuS-Faustkämpfer sein Duell in der Gewichtsklasse bis 64 kg nicht für sich entschieden hatte (2:3 gegen den Herthaner Adthe Gashi), war dies letztlich kein Hindernis – seine Teamkameraden hatten schon deutlich vorgelegt und den Nordhäuser Sieg bereits eingetütet, ehe der Traunreuter überhaupt den Ring bestieg. »Die fast schon außerirdische Arbeit« (Wilhelm), die das Traunreuter Trainerteam Eduard Michel, Johann Gette und Gregor Danilenko leistet, verdiene allerhöchste Anerkennung, betont der TuS-Spartenboss. cs