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»Es war einfach mal wieder schön, einen Triathlon zu machen«

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Sarah Schönfelder und Michael Windbichler von Triathlon Grassau starteten ebenfalls in Gmunden. Die beiden feierten Schönfelders 4. Gesamtplatz. (Foto: Triathlon Grassau)
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Die Fridolfingerin Cindy Friebel, die für den RSC Götzing startet, freute sich über ihren 5. Gesamtplatz beim Sprinttriathlon im österreichischen Gmunden. (Foto: RSV Götzing)

Lange mussten die Triathleten in diesem Jahr darauf warten, denn bisher fielen fast alle Wettkämpfe der Coronavirus-Pandemie zum Opfer: Im österreichischen Gmunden hat nun eines der ersten Rennen 2021 unter Corona-Auflagen stattgefunden. Mit dabei waren auch die Fridolfingerin Cindy Friebel, die für den RSC Götzing startet, sowie Sarah Schönfelder und Michael Windbichler von Triathlon Grassau.


Den Sieg bei den Frauen holte sich die Wienerin Julia Hauser (Triathlonclub Kagran), die als Olympiakandidatin gilt. Sie benötigte über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 25 km Radfahren und 5 km Laufen) 1:10,41 Stunden. Schönfelder und Friebel, die in diesem Jahr eigentlich gemeinsam in der Frauen-Bayernliga für den TSV Chieming starten wollten, reihten sich in der Ergebnisliste ebenfalls ganz weit vorne ein.

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Konkurrentinnen zum Schwitzen gebracht

Schönfelder belegte in einer Zeit von 1:14:34 Stunden in der Gesamtwertung den hervorragenden 4. Platz und wurde auch Vierte in ihrer Altersklasse. »Wobei sie den österreichischen Nationalkaderathletinnen vor allem auf dem Rad ein wenig Angst einjagen konnte«, schrieb Triathlon Grassau auf seinem Facebook-Kanal. Direkt dahinter reihte sich in der Frauen-Gesamtwertung auf Platz 5 Cindy Friebel ein – und zeigte damit ebenfalls eine ganz starke Leistung in einem hochkarätig besetzten Teilnehmerinnenfeld. »Es war einfach mal wieder schön, einen Triathlon zu machen«, erzählt Cindy Friebel nach dem Sprintrennen unserer Sportredaktion.

Sie kam nach exakt 1:15:00 Stunden ins Ziel und sicherte sich damit auch den 1. Platz in ihrer Altersklasse. Die Fridolfingerin knüpfte damit an ihre starken Ergebnisse aus dem Vorjahr nahtlos an.

Aufgrund der Corona-Auflagen mussten die Teilnehmer in Gmunden nacheinander in einem gewissen Zeitabstand starten. »Das war ein komisches Gefühl«, berichtet Friebel. »denn so wusste man natürlich nicht, wo man steht.« Die Veranstaltung sei aber sehr gut organisiert gewesen, lobt sie die Organisatoren. Nur die Radstrecke sei nicht gesperrt gewesen. »Das war teilweise nicht ungefährlich.«

Bei den Männern gewann die Sprintdistanz Leon Pauger vom Triathlonclub Dornbirn in 59:40 Minuten. Der Grassauer Michael Windbichler kam nach 1:16:19 Stunden ins Ziel und belegte damit den 27. Platz in seiner Altersklasse. Weitere Triathlon-Veranstaltungen in der Umgebung sind derzeit nicht in Sicht. Cindy Friebel bereitet sich derweil weiter auf den Ironman Austria-Kärnten in Klagenfurt vor. Dieser hätte ursprünglich bereits am 5. Juli über die Bühne gehen sollen. Das Langdistanz-Rennen musste aber Corona-bedingt auf den 20. September verschoben werden. Ob die Veranstaltung dann auch wirklich stattfinden kann, will Ironman zeitnah bekanntgeben.

»Dieses Jahr ist alles ungewiss«

Cindy Friebel, die sich ja zum Ziel gesetzt hat, die Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii zu schaffen, ist für den Ironman Austria-Kärnten eher skeptisch. »Dieses Jahr ist alles ungewiss«, betont die Fridolfingerin, die zugibt, momentan teilweise auch Motivationsprobleme zu haben. Denn aufgrund der ganzen Absagen im Sport »trainiert man ja teilweise einfach ins Nichts hinein. Das ist nicht so einfach«, sagt sie.

Immerhin hat Cindy Friebel ein paar Radrennen in den nächsten Wochen auf dem Plan. Sie wird beim Rad am Ring in Salzburg starten, und sollte der Ironman in Klagenfurt nicht stattfinden, ist sie auch beim »King of Lake« – ein Radrennen rund um den Attersee in Österreich – dabei. SB

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