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Es steht viel auf dem Spiel

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Während Dominik Waritschlager (am Ball) gegen Kolbermoor auf ein Comeback in der Startelf hofft, wird Max Bauer (im Hintergrund) krankheitsbedingt auf jeden Fall fehlen. (Foto: Weitz)

Ein eminent wichtiges Spiel im Verfolgerfeld der Fußball-Bezirksliga Ost geht am heutigen Samstag um 15 Uhr im Traunsteiner EHG-Sportpark über die Bühne, wenn der SB Chiemgau den SV Kolbermoor zu Gast hat. Die Platzherren haben bei aktuell sechs Punkten Rückstand auf das Top-Duo FC Töging und TSV Ebersberg durchaus noch Aufstiegschancen in Richtung Landesliga; die Jochen-Reil-Crew, die vier Zähler hinter dem SBC rangiert, könnte mit einem Sieg ebenfalls noch ganz oben anklopfen.


Vor Wochenfrist präsentierten sich die beiden Mannschaften jedoch nicht »aufstiegsverdächtig«: Kolbermoor mühte sich zu einem 3:2 gegen Kellerkind SV Aschau/Inn, die Traunsteiner Fußballer verloren beim SB Rosenheim II – aufgrund des zweiten Durchgangs gar nicht mal unverdient – mit 1:2. Dass die Ansprüche beider Clubs im Prinzip höher sind, das wollen sie heute mit einer engagierten und spielerisch überzeugenden Vorstellung beweisen.

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Das Hinspiel hatte der SV Kolbermoor mit 2:0 für sich entschieden – dank einer taktisch guten Leistung und Toren in den Schlussminuten. Traunsteins Trainer Franz Gruber erinnert sich: »Ich war schon sehr überrascht, dass die Kolbermoorer damals als Heim-mannschaft so tief gestanden sind. Ich gehe davon aus, dass sie das diesmal auch wieder tun werden, sodass es nicht einfach wird für uns.«

Die Favoritenrolle hat dennoch der SBC inne, zumal er auf eine bärenstarke Heimbilanz (8-1-1) verweisen kann. Gemeinsam mit Töging und Ebersberg (alle 25 Zähler) sind die Chiemgauer die beste Heimmannschaft der Liga. Da sieht die Kolbermoorer Ausbeute auf fremden Plätzen (3-3-5) weitaus bescheidener aus.

Traunsteins Trainer Gruber wird seine Anfangsformation im Vergleich zur Vorwoche auf alle Fälle umstellen (müssen). Max Bauer steht krankheitsbedingt nicht zur Verfügung; für ihn wird Sebastian Mayer ins Team zurückkehren. Der Defensivmann musste in Rosenheim wegen eines Nasenbeinbruchs passen, kann aber diesmal – dank eines entsprechenden Schutzes – auf alle Fälle wieder auflaufen.

Während Nick Heinrich und Torhüter Andi Abfalter weiterhin fehlen, hofft der wiedergenesene Dominik Waritschlager (beim SBR II nur eine Halbzeit lang im Einsatz) auf sein Comeback in der Startelf. Eine verbindliche Zusage wollte Gruber gestern diesbezüglich aber noch nicht machen. Zudem haben die Gastgeber eine weitere interessante Option, nämlich den Senegalesen Issa Ndiaye. »Er ist erstmals spielberechtigt, kann im Tor oder in der Defensive eingesetzt werden«, erklärt Gruber, der aber dazu tendiert, Ndiaye zunächst auf die Bank zu setzen.

SBC-Pressesprecher Peter Mallmann hofft diesmal auf bessere Zuschauer-Unterstützung als vor 14 Tagen bei der Heimpremiere 2014 gegen Bad Aibling, zumal für beide Kontrahenten viel auf dem Spiel steht. »Wir wollen unbedingt gewinnen, aber Kolbermoor wird uns sicher nichts schenken«, betont Mallmann. cs