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»Es ist noch Luft nach oben«

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Ganz entspannt sieht Danny Leger den Weltcup in Inzell nicht, allerdings auch nicht als besondere Belastung für seine Sportler. (Foto: Huber)

»Die sportlichen Leistungen waren sehr gut, aber nicht überragend«, diese Bilanz zieht der Inzeller Trainer Danny Leger nach dem Heimweltcup in der Max-Aicher-Arena. Sein Fazit: »Es ist noch Luft nach oben.«


Die Athleten hätten gezeigt, dass die Leistungen in Nordamerika keine Eintagsfliegen waren. »Natürlich wünscht man sich bei einem Heimweltcup ein klein wenig mehr«, sagt Leger und fügt hinzu, dass es nicht immer perfekt gelaufen ist. Für ein positives Ausrufezeichen sorgten über die 1000 Meter vor allem Gabi Hirschbichler (15.) und Roxanne Dufter (17.) und der 5. Platz im Team (wir berichteten). »Das alles muss bis zur Weltmeisterschaft im Februar noch besser werden«, betont Danny Leger.

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Den Heimweltcup sieht Leger nicht als Belastung für seine Sportler: »Klar, der Ablauf ist ein wenig anders. Die Familien sind um die Sportler herum, die Medien wollen mehr«, weiß der Trainer. »Aber das ist in Ordnung und sie haben das gut weggesteckt. Meine Sportler machen das alles seit Jahren mit und haben eine gewisse Gelassenheit. Die Jüngeren sind manchmal ein wenig unsicher, finden aber immer die richtigen Worte«, lobt der Trainer seine Schützlinge.

Zudem gebe es keinen möglichen Heimvorteil auf dem Eis. Mittlerweile trainieren auch Athleten aus anderen Ländern in Inzell und kennen die 400-Meter-Bahn genauso gut wie die Hirschbichlers oder Dufters.

Leger hatte in den vergangenen Jahren drei sogenannte Problemfälle in seiner Trainingsgruppe: die von Verletzungen und Krankheiten geplagten Roxanne Dufter, Moritz Geisreiter und Gabi Hirschbichler, die im Verband keine Zukunft mehr hatte. Mittlerweile ist das Trio auf dem aufsteigenden Ast. Danny Leger sieht seinen Anteil daran eher bescheiden. »Den größten Anteil daran haben die Sportler. Ich hoffe aber, dass ich meinen Beitrag dazu leisten konnte.«

Für das Inzeller Team geht es nach einer kurzen Ruhepause am morgigen Mittwoch nach Heerenveen zum nächsten Weltcup. Anschließend steht ein Radtrainingslager auf dem Programm.

»Wir wollen dort Energie in der Sonne tanken«, verrät Leger. Bereits an Weihnachten beginnt die harte Vorbereitung auf die WM im Februar. »Vieles ist möglich. Wir sind noch nicht auf dem Stand, den wir zu Olympia 2018 haben wollen«, blickt Leger bereits in die Zukunft. SHu

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