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Es fehlte das nötige Quäntchen Glück

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Der DEC Inzell hat in der Eishockey-Landesliga beim Gastspiel in Amberg eine unglückliche 3:5-Niederlage kassiert. Vor allem im Schlussdrittel waren die Inzeller knapp an einer Sensation dran. »So stelle ich mir mein Team vor«, freute sich Trainer Thomas Rumpeltes nach dem Spiel.


Die Inzeller Kuftenflitzer begannen bei den hoch eingeschätzten Ambergern gleich ziemlich offensiv und kamen nach drei Minuten durch Elias Hütter zum 1:0. In der Folge entwickelte sich eine zähe Partie, bei der die Hausherren das nötige Quäntchen Glück im Abschluss hatten und nach zwei Dritteln 3:1 in Führung lagen.

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Im letzten Drittel machte die Rumpeltes-Truppe den frischeren Eindruck, kassierte jedoch ein paar unnötige Strafzeiten. »Wir hatten in dieser Phase mehr vom Spiel, ich hatte auch den Eindruck, dass Amberg etwas platt am Schluss gewesen ist«, resümierte der DEC-Trainer.

So waren es die Treffer von Renaldo Caumont und Thomas Plenk, die den DEC zwar immer wieder heranbrachten; zum Sieg wollte es jedoch nicht reichen. »Das ist trotzdem gut für die Moral und vor dem Derby gegen die Trostberger am Freitag gut für die Stimmung«, betonte der Trainer. Ihm war zu Ohren gekommen, dass im Lager der Trostberg Chiefs bereits Wetter über die Höhe des Sieges laufen würden. »Weghauen lassen wir uns nicht«, gab der Ex-Chief-Trainer die Marschroute für die Begegnung an diesem Freitag (20 Uhr) in der Max-Aicher-Arena vor.

ERSC Amberg - DEC Inzell 5:3 (2:1/1:0/2:2): Tore: 0:1 (3.) Hütter, 1:1 (7.) Krieger, 2:1 (10.) Farmbauer, 3:1 (31.) Gerber, 3:2 (52.) 3:2 Caumont, 4:2 (55.) Krieger, 4:3 (55.) Th. Plenk, 5:3 (56.) Pruett; Strafminuten: ERSC 20, DEC 14; Zuschauer: 350. SHu.

Der EV Berchtesgaden hat in der Eishockey-Bezirksliga den Tabellenfünften ESV Gebensbach mit 5:4 besiegt. In der rassigen Partie gab es insgesamt 137 Strafminuten.