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Erstes Heimspiel für den SV Ruhpolding

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Thomas Nawratil (links) bestreitet mit dem SV Ruhpolding am Samstag das erste Heimspiel der Saison. Michael Kirschner empfängt mit dem SC Vachendorf am Sonntag den TSV Fridolfing. (Foto: Wirth)

Während sich der Spitzenreiter der Fußball-Kreisklasse 4, der SC Anger (26 Punkte), an seinem spielfreien Wochenende keine Sorgen machen muss, weil er den Vorsprung auf die zweitplatzierte DJK Otting (20) zuletzt auf sechs Punkte ausgebaut hat, wird es hinter dem Tabellenführer spannend: Bis zum 5. Tabellenplatz liegen die Mannschaften ganz dicht beieinander. Eine besondere Premiere gibt es für den SV Ruhpolding: Für das Tabellenschlusslicht steht am Samstag das erste Heimspiel der Saison an.


Die Ottinger von Trainer Andreas Horner wollen gegen den SV Laufen (9./11) am Sonntag um 15 Uhr wieder ihren Heimvorteil ausspielen und den 2. Platz verteidigen. Schließlich sind die Gastgeber das heimstärkste Team der Liga. Zu Hause gab es bereits fünf Siege.

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Aus der 1:3-Niederlage in Tacherting will Andreas Horner seine Lehren ziehen: »Das war eine verdiente Niederlage, sie hat uns aber schon ein bisschen gestunken. Wir haben hinten zu viele Fehler gemacht und hatten viele Chancen, die wir nicht genutzt haben.« Das soll sich am Sonntag ändern: »Laufen ist defensiv stark«, warnt Ottings Trainer. »Da werden wir nicht so viele Chancen bekommen und müssen deshalb kaltschnäuziger sein.«

Die Niederlage vom vergangenen Wochenende sei »kein Beinbruch«, die Mannschaft will ihren Tabellenplatz aber nicht so schnell hergeben: »Als Aufsteiger ist der 2. Platz überragend«, meint Andreas Horner. »Unser Ziel ist zwar nicht die Tabellenspitze, aber das vordere Drittel.« Um dort weiter so gut mitzuspielen, soll am Sonntag ein weiterer Heimsieg her.

Schließlich sind mit dem SV Linde Tacherting (3./19) und dem SC Vachendorf (4./19) gleich zwei Mannschaften nur einen Punkt entfernt, die am 12. Spieltag gegen Teams aus dem Tabellenkeller antreten: Tacherting spielt am Samstag um 16 Uhr beim Schlusslicht SV Ruhpolding (13./4), Vachendorf empfängt am Sonntag um 15 Uhr mit dem TSV Fridolfing (12./5) den Vorletzten.

Vachendorfs Trainer Martin Meier ist dennoch vorsichtig: »Wir haben letztes Jahr in Fridolfing verdient mit 0:3 verloren. Das ist uns Warnung genug.« Besonders torgefährlich sind die Gäste in dieser Saison allerdings nicht: Erst neun Treffer gelangen der Mannschaft von Trainer Bernhard Zeif – der schlechteste Wert der Kreisklasse 4. Trotzdem bleibt Martin Meier zurückhaltend: »Die Liga ist sehr ausgeglichen. Die Tagesform wird entscheidend sein.«

Ausgeglichen war auch das Spiel zwischen dem SC Anger und dem SV Oberteisendorf (5./18) am vergangenen Wochenende, doch am Ende gewann der Tabellenführer mit 2:0. »Das war ein Spiel auf Augenhöhe und die Mannschaft, die den ersten Fehler gemacht hat, hat verloren«, erklärt Oberteisendorfs Pressesprecher Raphael Omelanowsky. Dabei habe der SVO in der ersten Halbzeit sogar die besseren Möglichkeiten gehabt. »Die Niederlage war unnötig, ist aber abgehakt und kein Beinbruch.«

Die ganze Konzentration gilt nun dem TSV Bad Reichenhall (8./12), der am Samstag um 14 Uhr in Oberteisendorf zu Gast ist. »Das ist ein unangenehmer Gegner, es waren immer schwere Spiele«, sagt Raphael Omelanowsky. »Trotzdem wollen wir im Heimspiel natürlich drei Punkte holen und uns in der Spitzengruppe festsetzen.«

Für Ruhpolding steht wegen Sanierungsarbeiten im Waldstadion am Samstag das erste Heimspiel der Saison an. »Die Vorfreude ist groß«, betont Pressesprecher Thomas Plenk. »Es werden zwar schwierige äußere Umstände mit einer Baustelle rundherum, aber die Mannschaft möchte den Rückenwind vom ersten Dreier mitnehmen und auch gegen Tacherting punkten.« Im Kellerduell hatte der SVR gegen Fridolfing am vergangen Samstag seinen ersten Saisonsieg gefeiert.

Einen Auswärtserfolg gab es auch für den SB Chiemgau Traunstein II mit einem 4:1 beim SV Laufen. »Nach den jüngsten Erfolgen sind wir recht zuversichtlich«, erklärt Traunsteins Trainer Michael Wirth vor dem Heimspiel am Sonntag um 16  Uhr gegen den FC Bischofswiesen. Allerdings werde es personell wieder viele Änderungen geben, da die Traunsteiner U19 zeitgleich spielt. »Wir werden versuchen, wieder alles abzurufen«, verspricht Michael Wirth, »Wir waren bis auf die Klatsche gegen Tacherting (1:5, d. Red.) relativ gut, sind aber nicht konstant genug.« Froh ist der Trainer deshalb auch, dass Torwart Dominik Schiege fit ist. »Er ist momentan absolut in Hochform.« Das soll sich auch gegen Bischofswiesen auszahlen. »Wir werden versuchen, das Optimale herauszuholen«, kündigt Michael Wirth an.

Bereits am Samstag um 14  Uhr empfängt der TSV Heiligkreuz (10./9) seinen direkten Verfolger TSV Tittmoning (11./8). jom