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Erste Rennen, erste Erfolge

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Skirennfahrer Joseph Mußner, der für den SC Hammer startet, zeigte bei zwei Rennen in Folgaria sein Können.

Beim FIS-Cup in Folgaria in der Region Alpe Cimbra war mit Joseph Mußner auch ein Athlet des SC Hammer am Start. Es war gleichzeitig die inoffizielle Schülermeisterschaft. Der Schüler des CJD-Sportgymnasiums in Berchtesgaden wurde dafür vom Deutschen Skiverband (DSV) nominiert. Für den Taufkirchner waren es in diesem Corona-Winter die ersten Rennen der Saison – und mit seinen Ergebnissen im Slalom und im Riesenslalom konnte Mußner am Ende sehr zufrieden sein.


Im Riesenslalom der U 16 kam der Skirennfahrer, der zum SV Chiemgau gehört, unter die Top 10. Mit zwei konstanten Läufen sicherte er sich am Ende den siebten Platz und war damit der beste Deutsche. Der Italiener Edoardo Baldo holte sich in 1:34,48 Minuten den Sieg. Simon Widmesser vom WSV Oberaudorf, der zum SV Inngau gehört, landete auf dem 9. Platz (1:37,87 Minuten) und rundete damit das gute Ergebnis des deutschen Teams ab.

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Auch im Slalom der U 16 startete Joseph Mußner. Er kam am Ende auf den 19. Platz (1:27,71 Minuten). Den Sieg sicherte sich Jan Lodzinski aus Polen in 1:23,75 Minuten. Bester Deutscher war Felix Rosle auf Platz vier (1:24,22), Simon Widmesser wurde Sechster (1:24,70).

Bernhard Kübler, der frühere Vorsitzende des SC Hammer und jetzige Vorsitzende des SV Chiemgau, zeigte sich erfreut über die Ergebnisse von Joseph Mußner. Ansonsten fällt Küblers bisherige Bilanz für diesen Winter aufgrund der Corona-Situation ernüchternd aus. »Es ist gerade alles sehr schwierig«, sagte Kübler im Gespräch mit unserer Sportredaktion. »Es dürfen ja aktuell keine Wettbewerbe ausgetragen werden.« Kübler geht zudem davon aus, dass das »in diesem Winter auch nicht mehr funktionieren wird«. Davon betroffen ist etwa auch die Bioteaque-Langlauftournee für den Nachwuchs im Rahmen der Sparkassencup-Serie. »Wir haben dafür extra ein Hygienekonzept erarbeitet«, informierte Kübler. »Es ist natürlich jetzt sehr schade, dass die Rennen nicht sein können.«

Froh ist der Vorsitzende des SV Chiemgau aber, dass zumindest die Athleten aus dem Landeskader regelmäßig trainieren dürfen. »Alles unter Einhaltung eines sehr strengen Hygienekonzepts«, betonte er. Er dankte auch den zahlreichen Trainern in den verschiedenen Bereichen (Langlauf, Ski, Biathlon und Skispringen), die sich für den Nachwuchs in den vergangenen Wochen so einiges einfallen haben lassen, um sie sportlich etwas zu fordern. Es gab etwa verschiedene Challenges und auch virtuelle Trainingsangebote. »Wichtig ist, dass die Kinder trotz der schwierigen Situation sportlich etwas machen.«

SB

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