weather-image

Erste Auflage ein voller Erfolg

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Bei den Schülern 13 siegte Justin Goldhahn (Mitte) vom SC Ainring. Zweiter wurde Finn Bauer (links) vor Niklas Schramm, beide vom WSV Aschau. (Foto: Verein)

»Es war ein voller Erfolg!« Das sagten die beiden strahlenden Organisatoren Sebastian Kimmeringer und Chris Goldhahn fast gleichzeitig. 147 Kinder, Jugendliche, Damen und Herren hatten sich zum Start der 1. Rollskinacht des SC Ainring in die Ruhpoldinger Chiemgau-Arena begeben – in Anbetracht eines komplett neuen sportlichen Bewerb bereits eine beachtliche Zahl. Für die zahlreichen Strecken von 1000 bis 10 000 Metern mit Zeitnahme hatten sich 124 Sportlerinnen und Sportler gemeldet, tatsächlich nahmen letztlich 112 Teilnehmer den Wettkampf in Angriff. Dazu kamen 35 Nachwuchsläufer, die sich auf den Slalom-Parcours ohne Zeitnahme begaben – ein Fun-Trail sozusagen als Einstiegsbewerb für Anfänger zum Schnuppern und Kennenlernen der Sportart.


Die Kurzweil der Rollskinacht mit Skirollern oder Inlineskates bei freier Technikwahl, also Skating oder klassisch, kam bei allen, die dabei waren – egal ob aktiv oder passiv – bestens an. In rund zweieinhalb Stunden zog der Ski-Club Ainring seine Debüt-Veranstaltung – ohne Hektik – bei trockenen und somit besten Bedingungen vom ersten Startschuss bis zum Abschluss der Siegerehrung durch. »Das Feedback aller beteiligten Vereine war durchweg positiv, unsere Organisation wurde mehrfach positiv angesprochen«, freute sich Chris Goldhahn, einst selbst aktiver Kaderläufer im Landeskader. Überwiegend Vereine aus dem Berchtesgadener Land, aus dem Traunsteiner und Rosenheimer Kreis beteiligten sich an den Rennen auf Asphalt in und rund um die Biathlon-Sportstätte. Der Bewerb wurde von den dortigen Verantwortlichen sowie der Gemeinde Ruhpolding unterstützt.

Anzeige

Mit Justin Goldhahn kam ein Altersklassen-Sieger vom Veranstalter SC Ainring. Julia Kimmeringer (2.), Mit-Organisator Chris Goldhahn (2.) und Peter Hogger (3.) holten weitere Podestplätze für den ausrichtenden Verein. Aus dem Berchtesgadener Land war der SV Oberteisendorf stark vertreten: Simon Witthauer (S 12), Marika Wolff (S 14), Sabine Kaunzner (D 31), Michaela Hofmeister (D 41) und Michael Graspeutner (H 51) sorgten für fünf SVO-Klassensiege und somit für Platz eins in der nicht extra ermittelten Vereinswertung.

Sozusagen als Co.-Gastgeber überzeugte zudem der SC Ruhpolding mit – wie der SV Oberteisendorf – 20 Teilnehmern und dem diesbezüglichen Bestwert. Mit Lena Haßlberger, Leopold Rose (beide S 10), Timo Grill (S 14) und Laura Zillner (Damen allgemein) stellte der Klub aus der Biathlon-Metropole vier AK-Sieger.

Die einzige Starterin des SC Inzell, Magdalena Plenk, holte in der teilnehmerstärksten Jugend-Kategorie Platz eins vor den beiden Läuferinnen des SC Traunstein, Marlene Fichtner und Sophie Spark. Mit Lorenz Hasenknopf sicherte sich ein S-14-Schüler aus dem »inneren« Berchtesgadener Land einen 2. Podestplatz. Einen Sieg feierte Hanna Huber vom TSV Stein-St. Georgen in der S-13-Klasse. Zahlreiche starke Nordische kamen vom WSV Aschau (vier Klassensiege), SC Vachendorf und vom SC Eisenärzt – das Feld war weit gestreut. Mit Richard Zehentner (Herren 61) von den Naturfreunden Wals kam ein Starter auch aus Salzburg. Die weiteste Anreise nahm jedoch H-31-Sieger Florian Graf vom WSV Eppenschlag aus dem Landkreis Freyung-Grafenau auf sich.

Die guten Rückmeldungen sorgten bei den Verantwortlichen des SCA für zusätzliche Motivation: »Wir werden den Bewerb definitiv auch 2020 durchführen«, sagt Sebastian Kimmeringer. Für die 2. Auflage der Rollskinacht ist der 26. September angedacht. Aus dem Erwachsenen-Lager beteiligten sich »nur« 13 Damen und Herren am Wettkampf-Debüt in Ruhpolding. Freilich liegt der Fokus des neuen Wettkampfs unter dem Motto »Abseits der weißen Pracht« auf der Förderung des nordischen Skisport-Nachwuchses. »Gleichwohl wünschen wir uns für die nächste Auflage schon mehr Teilnehmer in den Erwachsenen-Altersklassen«, sagte Kimmeringer, der sich zusammen mit Franz Baum in bewährter Art und Weise um die Zeitnahme und die Ergebnis-Auswertung gekümmert hatte. Er bedankte sich bei rund 20 Helfern vom SC Ainring, bei Stadionsprecher Werner Danzer und den Sponsoren. bit