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Ersatzgeschwächt, aber optimistisch

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Die beiden Kirchanschöringer Nachwuchskräfte Daniel Köck (am Ball) und Tobias Sandner (links) müssen auch morgen im Heimspiel gegen den TSV Dachau wieder ran. Beim SVK fallen einige etablierte Kräfte weiterhin verletzt aus. (Foto: Butzhammer)

Die Freude über den zweiten Saisonsieg in der Fußball-Bayernliga Süd beim SV Kirchanschöring fiel eher verhalten aus.


Das ist auch angesichts der nochmals länger gewordenen Verletztenliste nach dem 2:0-Erfolg beim FC Ismaning verständlich. Nun hat der ersatzgeschwächte Tabellendrittletzte am morgigen Samstag um 15 Uhr das nächste Heimspiel vor der Brust. Der Gegner, der TSV Dachau, reist dabei als Favorit an.

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Als SVK-Kapitän Albert Eder in Ismaning in der 79. Minute das Feld verletzt verlassen musste, ahnte beim SVK noch niemand, dass der Torschütze zum 2:0 in Ismaning länger fehlen könnte. Eder musste unter der Woche operiert werden (Jochbein und gebrochene Augenhöhle).

»Wir wollen jetzt endlich einen Heimdreier«

Trotz des Ausfalls des Kapitäns gibt sich Spielertrainer Yunus Karayün vor der anstehenden Aufgabe optimistisch. Er möchte nach dem wichtigen und verdienten Sieg in Ismaning »so weitermachen«. Und er schiebt hinterher: »Wir wollen jetzt endlich einen Heimdreier.« Denn bisher gab's in allen vier Heimspielen Pleiten.

Karayün weiß aber auch, dass »mit Dachau eine Mannschaft mit sehr gut bestückten Einzelspielern bei uns zu Gast ist.« Dachau habe zwar das letzte Heimspiel gegen die DJK Vilzing eindeutig verloren (2:5), betont Karayün, aber davon dürfe man sich nicht täuschen lassen.

»Ansonsten laufen wir weiter hinterher«

Wenn der SV Kirchanschöring das Spiel zu Hause im Stadion an der Laufener Straße für sich entscheiden könne, »dann ist der Dreier aus Ismaning doppelt so viel wert«, unterstreicht Karayün, »ansonsten laufen wir weiter hinterher.« Karayüns gibt sich dann aber auch nachdenklich, wenn er auf seinen Kader blickt.

»Wir leiden personell, viele Spieler sind verletzt und fallen aus.« Neben Kapitän Eder fehlt auch Thomas Liener (Kreuzbandriss). Der Einsatz von Martin Söll ist offen. Als ob das nicht schon genug wäre, »plagen den einen oder anderen noch Wehwehchen«, sagt Karayün. »Uns fehlt damit die komplette Innenverteidigung«, klagt er.

Allerdings haben die jungen Spieler um Tobias Sandner und Daniel Köck ihre Sache bisher sehr gut gemacht. Das bewiesen die Nachwuchskräfte unter anderem bei ihren Einsätzen in Vilzing und in Ismaning – und beide Male ging der SVK ja als Sieger vom Platz. Solche jungen Kräfte machen aber auch mal Fehler – und deshalb hofft Yunus Karayün »auch dann auf eine positive Stimmung der Fans.« Damit es mit dem ersten Heimsieg der Saison vielleicht diesmal klappt. mw

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