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Erneutes Duell gegen den Ex-Trainer: SBC möchte gegen Schütz siegen

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Auf SBC-Abwehrchef Alexander Köberich (links, hier im Duell mit den Erlbachern Harald Bonimeier und Torwart Klaus Malec) wartet heute im Nachholspiel gegen den VfB Hallbergmoos wieder viel Arbeit (Foto: Butzhammer)

Klappe, die dritte: Der SB Chiemgau Traunstein trifft am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr im Jakob-Schaumaier-Sportpark erneut auf den VfB Hallbergmoos. Diesmal soll das Nachholspiel der Fußball-Landesliga Südost gegen die Truppe des ehemaligen Traunsteiner Trainers Michael Schütz aber auch komplett über die Bühne gehen.


Die erste Ansetzung der Partie Ende August sagte der SB Chiemgau aufgrund ergiebiger Regenfälle ja ab, die zweite Partie Mitte September wurde angepfiffen, dann aber nach 63 Minuten wegen eines Gewitters abgebrochen. Das Ärgerliche dabei: Die Traunsteiner führten damals 3:1 und hatte die Partie zudem im Griff. Am Ende stand man aber ohne die so bitter benötigten Punkte da.

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Nur die Gäste, die damals laut Schütz ersatzgeschwächt nach Traunstein angereist waren, freuten sich über den Abbruch. Und Schütz kündigte damals auch gleich nach dem verfrühten Schlusspfiff an: »Beim nächsten Aufeinandertreffen gewinnen wir.«

Dagegen hat man beim SB Chiemgau natürlich etwas. »Unsere Spieler müssen sich jetzt einfach wieder daran erinnern, was sie damals gut gemacht haben«, sagte SBC-Abteilungsleiter Rainer Hörgl. Klappt dies, zeigte er sich überzeugt davon, dass es diesmal drei Punkte geben wird – und die wären für den arg gebeutelten Tabellensechzehnten Balsam für die Seele.

»Wir brauchen uns nicht verstecken«

»Wir brauchen uns jedenfalls nicht verstecken, wir sind auf Augenhöhe«, fügte er hinzu und hob dabei nochmals die starke Leistung seiner Elf bei der jüngsten 0:2-Niederlage in Erlbach hervor. »Allerdings wird Michi Schütz auch keine Geschenke an uns verteilen wollen«, mahnte Hörgl an, die heutige Aufgabe nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Personell muss der SB Chiemgau, der zuletzt vier Niederlagen am Stück kassierte, heute aber wieder einmal einen herben Rückschlag hinnehmen. Spielertrainer Yunus Karayün, der das Kommando in Traunstein erst vergangene Woche übernommen hat, wird aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. »Das tut uns natürlich schon weh«, sagte Hörgl. Zumal »Yunus bis jetzt einen tollen Job gemacht hat«.

Karayün wird an der Seitenlinie von seinem Co-Trainer Peter Martin vertreten werden und der Spielertrainer ist sich sicher: »Die Jungs und Peter bekommen das gut und erfolgreich hin.«

Hilfreich könnte dabei auch sein, dass Hallbergmoos gerade etwas aus dem Tritt zu kommen scheint. Zuletzt verlor der Tabellenzwölfte, bei dem mittlerweile der Ex-SBC-Spieler Daniel Willberger kickt, nämlich zweimal in Folge (0:1 bei SE Freising und 3:4 beim FC Deisenhofen). Doch beim SB Chiemgau schaut man lieber auf die eigene Mannschaft.

Sechs Spiele hat der Landesligist vor der Winterpause noch vor sich. »Es wäre schön, wenn wir natürlich über dem Strich überwintern könnten«, betonte Rainer Hörgl. Und das sei durchaus machbar. »In Erlbach hat man gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind, wenn unsere etablierten Kräfte dabei sind.«

Sechs-Punkte-Spiel am Samstag

Nach dem Duell mit Hallbergmoos geht's dann am Samstag (15 Uhr) übrigens gleich weiter für den SB Chiemgau. Dann gibt's das Sechs-Punkte-Spiel gegen das noch sieglose Schlusslicht TSV Neuried. »Das ist eigentlich die schwierigste Partie von allen, die wir in diesem Jahr noch haben, denn die müssen wir gewinnen«, sagte Rainer Hörgl.

Danach stehen noch folgende Partien für die Traunsteiner bis zur Pause auf dem Programm: 3. November (15 Uhr) gegen die SpVgg Landshut; 10. November (15 Uhr) beim SE Freising; 17. November (15 Uhr) gegen den ASCK Simbach; 24. November (16 Uhr) beim TSV Grünwald. Aber jetzt heißt es heute Abend gegen Hallbergmoos erst einmal: Klappe, die dritte. SB