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Erlstätt als Rallye-Zentrum

Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld bietet die 2. ADAC-Voralpenrallye 200 und Historic rund um Erlstätt. Bereits am heutigen Freitag (18 Uhr) beginnt diese mit der technischen Abnahme, die erste Sonderprüfung findet am Samstag statt.

Insgesamt 107 Rallye-Teams aus dem gesamten süddeutschen Raum, aus Österreich und auch aus der Schweiz haben ihre Nennung bei der Veranstaltergemeinschaft (VG) Voralpenrallye abgegeben.

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Bei den 82 Piloten, die für die Rallye 200 genannt haben, geht es ausschließlich darum, am Samstag auf den insgesamt sechs Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von ca. 35 Kilometern jeweils Bestzeiten zu erzielen. Auf den Verbindungsetappen, die auf öffentlichen Straßen stattfinden, müssen sie sich an die StVZO halten. Dass hier keine »Sonntagsfahrer« am Werk sein werden, sieht man daran, dass 20 dieser Rallye-Piloten um die Wertung des Rallyepokal-Süd des Deutschen Motorsport-Bundes unterwegs sind. Des weiteren geht es hier um die Wertung zur südbayerischen ADAC-Rallyemeisterschaft und als Lauf zur Oberlandrundenmeisterschaft.

Ein heißer Anwärter auf den Gesamtsieg wird hier unter anderem Fritz Köhler vom HMC Öhringen auf seinem BMW M3 E 36 sein, aber eine ganze Armada von Mitsubishi Evo und Subaru Impreza wird ihm das Leben schwer machen.

Die Veranstaltergemeinschaft hat aber auch etwas für schöne alte Autos bzw. deren Besitzer übrig und hat deshalb auch wieder eine Historic-Rallye-Wertung installiert. Diese Teilnehmer werden im Vorfeld der Rallye 200 unterwegs sein.

Hier geht es nicht primär um Geschwindigkeit, sondern darum, die vorgegebene Strecke mit einer möglichst konstanten Geschwindigkeit zu absolvieren. Insgesamt 25 Teilnehmer-Teams haben zu dieser Gleichmäßigkeitsprüfung, die zur südbayerischen Meisterschaft Historic zählt, ihre Nennung abgegeben. Ein wahrer Spezialist seines Faches ist hier Thomas Mostegel auf seinem Renault Alpine A 110.

Das Rallyezentrum befindet sich wie schon im Vorjahr bei der Firma Gienger in Erlstätt, wo für die Teilnehmer bereits ab Freitag ab 18 Uhr die Dokumentenabnahme und technische Abnahme der Fahrzeuge stattfindet.

Auch der Start der Rallye-Fahrzeuge (incl. geistlichem Segen) befindet sich hier, am Samstag um 11.15 Uhr geht’s für die Historic los und um 12.31 Uhr beginnt die Rallye 200.

Für die Rallye-Fans sind auch heuer wieder Zuschauerpunkte eingerichtet. Auf der Wertungsprüfung Grabenstätt ist dieser an der Tüttenseestraße eingerichtet, ab 11.26 Uhr geht’s hier los, sogar eine Bewirtung gibt’s hier. Auf der WP in Bergen gibt’s gleich zwei Zuschauerpunkte, einen in der Nähe von Rumgraben, den zweiten in der Nähe von Gutharting. Ab 11.54 Uhr sollte man sich hier einfinden. Die dritte Wertungsprüfung befindet sich im Raum Trostberg-Altenmarkt, der Zuschauerpunkt ist in Unterhilgen eingerichtet, ab 12.42 Uhr kommen hier die Fahrzeuge vorbei.

Die Zielankunft in Erlstätt ist für die Historic-Wertung für 16.14 Uhr vorgesehen, die Rallye 200 wird ab 17.30 Uhr erwartet. Nach Auswertung der Zeiten findet die Siegerehrung in den Räumen der Firma Gienger in Erlstätt statt.