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Erleichterung beim DEC Inzell

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»Das war ein Sechs-PunkteSpiel, Gott sei Dank haben wir es gewonnen.«: Mit spürbarer Erleichterung kommentierte DEC Inzells Trainer Thomas Rumpeltes den 6:3-Erfolg seiner Schützlinge in der Eishockey-Landesliga beim ERSC Ottobrunn.


Nach zwei Dritteln sah es jedoch überhaupt nicht nach einem Sieg der Gäste aus, mit 3:2 führte der Gastgeber. »Ich habe gesehen, dass sie sehr nervös in die Kabine gekommen sind. Ich habe ihnen gesagt, dass wir im letzten Drittel, wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen, auch gewinnen können«, beschrieb Rumpeltes seine Pausenansprache. Offensichtlich wirkte diese, denn Kapitän Christian Surauer schaffte mit seinem Ausgleich (47.) den wichtigen Treffer zur Wende. »Ich denke, das war der Knackpunkt«, freute sich der Trainer. In der Folge kamen die Inzeller im Ottobruner Freiluftstadion zu drei weiteren Toren und so zum ersten Saisonsieg.

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Dabei hatte das Spiel für den DEC bereits nach vier Minuten einen positiven Verlauf genommen, Andi Wieser brachte seine Mannschaft in Führung. Im zweiten Drittel gelang Thomas Plenk nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Hausherren das 2:1. Inzeller Unkonzentriertheiten in der Schlussphase des Mitteldrittels brachten Ottobrunn schließlich die 3:2-Führung. »Es war schon schwierig bei dem Wetter und dem stumpfen Eis, die Scheibe laufen zu lassen«, meinte Rumpeltes angesichts der Eisverhältnisse im Vergleich zur heimischen Max-Aicher-Arena.

Immerhin gelang es dem DEC, im Schlussdrittel die Verhältnisse klarzustellen. »Jetzt am Sonntag in Pegnitz (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) und am Freitag daheim gegen Regensburg punkten, dann ist die Welt wieder halbwegs in Ordnung«, ergänzte Rumpeltes.

ERSC Ottobrunn - DEC Inzell 3:6 (0:1/3:1/0:4): Tore: (4.) 0:1 Andi Wieser, (23.) 1:1 Andreas Huber, (28.) 1:2 Thomas Plenk, (31.) 2:2 Daniel Carvolho, (39.) 3:2 Florian Sonnengruber, (47.) 3:3 Christian Surauer, (53.) 3:4 Michael Sporysch, (55.) 3:5 Matthis Schwabl, (56.) 3:6 Renaldo Caumont. – Strafen: ERSC (12) - DEC (14). – Zuschauer: 50. SHu.

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