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Erhardt meldet sich eindrucksvoll zurück

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Der Überseer Triathlet Julian Erhardt freute sich über seinen Sieg beim ersten Rennen des BASF-Triathlon-Cups Rhein-Neckar. (Foto: Marcel Hilger)

Julian Erhardt hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet: Nachdem der Triathlet aus Übersee noch bei der Challenge in Rimini einen rabenschwarzen Tag erlebte und vorzeitig aussteigen musste (wir berichteten bereits), hat sich das Blatt nun gewendet.


Schon beim Traunsteiner Halbmarathon, bei dem er ja in 1:11:46 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte, tankte er neues Selbstvertrauen – und das zahlte sich nun prompt aus. Denn beim ersten Rennen des BASF-Triathlon-Cups Rhein-Neckar in Mußbach siegte der Profi-Triathlet nun souverän über die Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 18 km Radfahren, 5 km Laufen). »Ich habe da meine Erwartungen übertroffen«, jubelte er.

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Schon beim Schwimmen zeigte der 25-Jährige sein Können und stieg als Dritter aus dem Wasser. »Beim Radfahren bin ich dann volles Risiko gegangen«, berichtete Erhardt, der wieder für das Team Erdinger Alkoholfrei startet. Der Lohn: Er hatte den bis dato Führenden Florian Angert, der ja auch sein Teamkollege ist, in Sichtweite. »Ich konnte dann auch als Zweiter mit der schnellsten Radzeit des Tages in die Laufschuhe wechseln.«

Die Laufstrecke hatte es dann in sich: Es ging dabei 2,5 km bergauf und dann die gleiche Strecke wieder bergab. »Und das bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius«, hob der Ausnahmesportler hervor und schob hinterher: »Ich fühlte mich beim Loslaufen alles andere als gut.« Erhardt entschied sich deshalb, etwas entspannter loszulegen – der Plan ging voll auf: Der Abstand auf Vorjahressieger und Cup-Titelverteidiger Angert wurde nämlich immer kürzer. Erhardt konnte kurz vor dem Wendepunkt aufschließen und auch vorbeigehen. »Im Stadion angekommen genoss ich die letzten Meter«, sagte er, »und ich habe nun nach drei vierten Plätzen bei den Einzelrennen des Cups mit diesem Sieg auch endlich meinen Frieden gefunden.« Erhardt gewann letztlich vor Florian Angert und Timo Bracht. »Das Rennen war gut besetzt, sodass ich umso stolzer auf meine erbrachte Leistung bin.«

Jetzt geht es für Julian Erhardt bereits in zwei Wochen weiter – dann steht schon die zweite Station des Cups in Maxdorf auf dem Programm. Der Übersee startet über die Mitteldistanz – und auch dort will er seiner jüngsten Erfolgsserie ein weiteres Kapitel hinzufügen. SB