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Erfreulicher Einstand in die Langlauf-Saison

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Er zeigte starke Vorstellungen: Anian Sossau vom SC Eisenärzt (Nr. 175).

Mehrere erfreuliche Ergebnisse verbuchten die Skilangläufer aus dem Inn- und Chiemgau beim ersten Deutschlandpokal dieses Winters. Bei den Wettkämpfen, die in der Sparkassen-Skiarena in Oberwiesenthal ausgetragen wurden, standen ein Sprint in freier Technik sowie ein Einzelstart in der klassischen Technik auf den längeren Distanzen auf dem Programm.


»Für den Einstieg in die Saison war das in Ordnung«, so Janik Werner aus dem heimischen Trainerteam. »Beim U-18-Sprint haben Florian Knopf und Anian Sossau in ihrem Viertelfinale gut zusammengearbeitet und prompt auch das Finale erreicht«, lobt er.

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So gab es für Knopf (SLV Bernau) den dritten Platz vor Sossau (SC Eisenärzt). Es gewann Marc-Pascal Kirchner (SC Steinheid). Pech hatte Jonah Werner (SC Aising-Pang/21. Platz), der im Viertelfinale einen Stockbruch hatte und die nächste Runde verfehlte. Die weiteren Platzierungen: 25. Alexander Weingärtner, SC Ruhpolding; 34. Philipp Stasswender, SC Vachendorf; 35. Michael Scheck, WSV Aschau; 42. Sebastian Kistenmacher, SK Berchtesgaden; 45. David Hiebl, SV Oberteisendorf.

Beim Einzelstart über 10 km setzte sich ebenfalls Kirchner (27:02,4 Minuten) an die Spitze, Florian Knopf (+ 24,8 Sekunden) wurde Fünfter. Es folgten aus heimischer Sicht: 19. Jonah Werner + 1:45,9; 20. Anian Sossau + 1:49,2; 22. Alexander Weingärtner + 1:55,5; 27. Philipp Stasswender + 2:11,3; 32. David Hiebl + 2:37,0.

In der Jugend 16 lag Max Kermer (SV Hasselfelde) im Sprint ganz vorn. Die Ergebnisse der heimischen Sportler: 18. Alexander Brandner, WSV Bischofswiesen; 27. Michael Aschauer, 28. Sebastian Enzinger, beide SV Oberteisendorf; 33. Josef Pelzer, WSV Bischofswiesen. Auch über 7,5 km siegte Kermer. Alexander Brandner (15./+ 1:18,7) war bester heimischer Sportler. Hinzu kamen: 26. Sebastian Enzinger + 2:39,1; 30. Michael Aschauer + 3:13,7; 31. Josef Pelzer + 3:39,1. »Vor allem im Sprint war das ein guter Wettkampf von Alexander Brandner«, lobt Janik Werner.

Im Sprint liefen Herren und Junioren gemeinsam. Den Sieg holte sich Thomas Hauber (SC Pfronten), der dem Stützpunkt Ruhpolding angehört. Sechster wurde Alois Kunz (WSV Aschau) vor Felian Schubert (SLV Bernau). Josua Strübel (SC Seebach) vom Stützpunkt wurde Zehnter, Rang 20 ging an Tobias Alraun (SC Aising-Pang).

Über 10 km bei den Herren setzte sich Thomas Hauber knapp vor Arne Reichelt (SK Dresden Niedersedlitz/+ 0,2) und Strübel (+ 18,1) durch. Vor allem bei Hauber »kann man hoffen, dass er sich damit wieder für den Continentalcup eine Startchance erkämpft hat«, so Werner. Sechster wurde Felian Schubert (+ 42,5). Ebenfalls 10 km liefen die Junioren. Es gewann Franz Bergelt (SV Neudorf). Tobias Alraun (+ 35,9) wurde Vierter, Alois Kunz (+ 1:25,7) Elfter.

Im Sprint der weiblichen Jugend 16 entschied Linda Schumacher (SSV Geyer) das Finale zu ihren Gunsten, Lisa Mayer (SC Alzing) wurde Dritte. Auch Sophie Lechner (TSV Marquartstein/7.) und Lena Scheck (WSV Aschau/9.) waren im Vorderfeld. Über 5 km wurde Lisa Mayer (+ 7,5) Zweite vor Sophie Lechner (+ 23,6), Linda Schumacher gewann. »Das haben Lisa und Sophie an beiden Tagen richtig gut gemacht«, so Janik Werner. Lena Scheck (+ 1:48,9) erkämpfte den 17. Platz. Rang 45 ging an Johanna Heibler (WSV Samerberg), Platz 48 an Anja König (SC Ruhpolding).

Im Sprint der Damen war Lisa Scheufele drittbeste Deutsche. Die Jugend-18-Läuferinnen Lena Bächle (10.) und Viktoria Valentin (17., beide SV Oberteisendorf) mischten gut mit. Das gelang ihnen auch beim Distanzrennen in der Klasse U 18: Beim Sieg von Jessica Löschke (TSV Leuna) wurde Bächle mit 36,7 Sekunden Rückstand Sechste. Die weiteren Ergebnisse: 19. Viktoria Valentin (+ 1:23,8); 23. Johanna Heibler (+ 1:31,3); 34. Anja König (+ 1:57,0).

Lisa Scheufele war einzige Frauenläuferin auf der 5-km-Strecke und kam nach 16:03,5 Minuten ins Ziel. Nur U-20-Siegerin Mara Niedling (SWV Goldlauter) und die zwei Erstplatzierten aus der U 18 waren schneller als sie. Scheufele hatte in der vergangenen Saison mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen. Nun »braucht sie die Wettkämpfe, um zum Hauptteam aufzuschließen«, weiß auch Werner.

Insgesamt zeigte er sich auch deshalb zufrieden, »weil wir bei uns viele Abiturienten im Team haben, die auch außerhalb des Sports mächtig gefordert sind. Außerdem sind unsere Planungen ohnehin auf die Monate Januar bis März gerichtet.« In der Vorbereitung wurde »öfter in Seefeld und einmal auch in Ramsau am Dachstein trainiert, die Kaderläufer waren zeitweise mit ihrem Team bei Lehrgängen. Und in den vergangenen zwei Wochen konnten wir uns in Reit im Winkl vorbereiten«, freut er sich.

Dass der Langlauf-Deutschlandpokal wegen des vorherigen Schneemangels von Ruhpolding nach Oberwiesenthal verlegt worden war, sei zwar schade, »weil das eine coole Sache gewesen wäre.« Doch es gebe auch einen Vorteil: »So konnten wir schon einmal die Strecken in Oberwiesenthal kennenlernen.« Dort findet vom 13. bis 15. Januar 2017 dann die Deutsche Meisterschaft statt – und auch da wollen sich die heimischen Sportler gut präsentieren. who