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Erfolgreicher Jahresabschluss

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Mathias Hoffmann und seine Schwester Julia überzeugten in Marchtrenk mit ihren Leistungen.

Die Einradfahrer Mathias und Julia Hoffmann vom SC Vachendorf haben auch beim letzten Wettkampf des Jahres im österreichischen Marchtrenk überzeugt und standen bei jeweils vier Einzelstarts insgesamt gleich sechsmal auf dem Podest.


Auftakt der international sehr gut besetzen Meisterschaft mit insgesamt 80 Teilnehmern war der Palettenweitsprung, bei dem die 19-jährige Julia Hoffmann zwar noch hinter ihrer persönlichen Bestleistung blieb, aber mit übersprungenen 130 cm den 6. Platz belegte.

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Mathias Hoffmann holt die Goldmedaille

Besser erging es dem 14-jährigen Mathias Hoffmann, der sich mit einer Weite von 175 cm in seiner Altersklasse U 16 gleich die Goldmedaille sicherte. Beim sehr anspruchsvollen Trial-Parcours mussten die Teilnehmer so viel Lines (Hindernisse) wie möglich innerhalb von zwei Stunden bewältigen – hier war nicht nur Können, sondern auch Durchhaltevermögen und einiges an Überwindung notwendig. Die Österreicherin Mary Wegscheider machte dabei ihre Ausnahmestellung im Einradsport deutlich – sie belegte in allen vier Disziplinen jeweils den 1. Platz.

Julia Hoffmann wurde Vierte, Mathias Hoffmann sicherte sich mit dem 3. Rang den nächsten Stockerlplatz. Beide Vachendorfer traten noch im Palettenhochsprung an, der aufgrund der unsicheren Wettervorhersagen in die Halle verlegt wurde. Julia Hoffmann übersprang im 1. Versuch drei Paletten und scheiterte dann ganz knapp an der nächsten Höhe, sicherte sich hiermit in der internationalen Wertung aber den 2. Platz – genau wie ihr Bruder, der aber dafür schon über 4,5 Paletten springen musste.

Julia Hoffmann schafft die Qualifikation

Beim abschließenden Speed-Trial am letzten Wettkampftag war neben der Körperbeherrschung beim Überwinden der Hindernisse auch Schnelligkeit gefordert. In den Vorläufen qualifizierten sich nur die vier schnellsten Frauen für das Finale, was auch Julia Hoffmann gelang.

Die Vachendorferin duellierte sich dann in der direkten Auseinandersetzung als Dritte der Vorläufe mit der Zweitplatzierten um den Einzug ins große Finale. Mit der Südtirolerin Vera Hofer fand sie vorläufig ihren Meister, setzte sich aber dann doch im rein bayerischen Vergleich gegen Johanna Sturm durch und belegte den 3. Gesamtrang. Mathias Hoffmann verpasste zwar das große Finale, für das sich bei den Männern die besten Acht qualifizierten, um 3 Sekunden, er stand aber mit dem 3. Platz in der AK U 16 zum vierten Mal auf dem Podest. fb