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Erfolgreiche WM für Mathias Hoffmann

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Nicht nur beim Palettenspringen bewies der 13-jährige Mathias Hoffmann sein Können bei der Weltmeisterschaft.

Der 13-jährige Mathias Hoffmann vom SC Vachendorf hat bei der Einrad-Weltmeisterschaft in San Sebastian/Spanien sein Können unter Beweis gestellt und im internationalen Vergleich gute Plätze erreicht.


Auf der sehr anspruchsvollen, etwa 8,5 Kilometer langen Cross-Country-Strecke mit unterschiedlichen Passagen, vielen knackigen Uphillstücken und nur kurzen Downhillpassagen gelang Mathias Hoffmann ein sehr guter Einstieg mit Platz 4 in der Altersklasse U 15.

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Beim Downhillrennen in Beasain gewann Florian Rabensteiner aus Italien bei den Männern auf der Advanced-Strecke mit einer Zeit von 3:57,740 Minuten. Grund zur Freude hatte auch Mathias Hoffmann, der den Advanced-Downhill in der Altersklasse bis 14 Jahre mit einer Fahrzeit von 6:27,050 Minuten als Fünfter beendete und damit im internationalen Vergleich sehr zufrieden sein kann.

Im Trial-Wettbewerb, einem Bewerb, der über zwei Stunden angesetzt ist und der den Fahrern Gleichgewichtsgefühl, Sprungkraft und etwas Mut zur Überwindung der unterschiedlichsten Hindernisse abverlangt, kam Mathias Hoffmann mit vielen anderen nicht über 15 Lines hinaus, da die Anforderungen an die Elite angepasst waren. Am Ende stand somit ein 12. Platz. Im Speedtrial – hier muss ein kleiner Hindernisparcours schnellstmöglich überwunden werden – erreichte Mathias Hoffmann den 14. Platz.

In den Sprungdisziplinen war dann Konzentration gefragt, denn die vorangegangenen Tage hatten Kraft und Kondition gekostet. Mathias Hoffmann absolvierte einen beherzten Wettkampf und steigerte seine Bestweite im Weitsprung auf 170 cm – er blieb damit nur 1 cm unter seiner Bestleistung im Hochsprung und in beiden Disziplinen in den Top Ten in seiner Altersklasse.

Im Palettenhoch- und -weitsprung verbuchte Mathias Hoffmann auch persönliche Erfolge, denn mit vier Paletten im Hochsprung und 160 cm im Weitsprung gelangen ihm gleich zwei persönliche Bestleistungen. Diese wurden mit dem jeweils 7. Platz belohnt.

Für die Bahnrennen war ein Radwechsel angesagt – für Mathias Hoffmann war in erster Linie wichtig, den Umstieg auf die Rennhexe zu schaffen und seine Nervosität vor dem Start in den Griff zu bekommen. Das gelang dem 13-Jährigen gut, mit einer Endzeit von 16,554 Sekunden im 100-Meter-Rennen belegte er den 11. Platz in der AK 13-14.

Beim 30-Meter-Wheel-Walk-Rennen mit sehr vielen Abstiegen blieb Mathias Hoffmann hinter seinen Fähigkeiten und erreichte mit 14,632 Sekunden immer noch den 10. Platz in der AK 13-14. Das 50-Meter-Einbein-Rennen beendete der Starter von SC Vachendorf nach einem verhaltenen Start als Zweiter in seinem Lauf mit einer Zeit von 9,866 Sekunden – in der Altersklassenwertung bedeutete das den 8. Platz.

Im letzten Wettbewerb der WM stand noch Cyclocross auf dem Programm. Der eher ungewohnte Le-Mans-Start von knapp 200 Teilnehmern wirkte zuerst riskant, ordnete sich aber schon nach sehr kurzer Zeit. Der Rundkurs war sehr anspruchsvoll mit Treppen, Sprüngen, Slaloms und sehr verwinkelten Teilstücken. Die Fahrer mussten versuchen, möglichst viel Runden in 30 Minuten zu absolvieren. Das Rennen war eine Premiere für Mathias Hoffmann, der in seiner Altersklasse den 6. Platz belegte. »Anstrengung pur, aber mit den sehr begeisterten Zuschauern und den Anfeuerungen hat´s doch Spaß gemacht«, war sein Fazit.

Nun bereitet sich Mathias Hoffmann mit seiner Schwester, die erst vor Kurzem ihre Schreinerlehre erfolgreich abgeschlossen hat, auf die offene österreichische Meisterschaft im Einrad-Trial Anfang September in Marchtrenk in Oberösterreich vor. fb

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