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Erfolgreiche Saison am Stützpunkt Teisendorf

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Auf eine erfolgreiche Saison kann der DFB-Stützpunkt Teisendorf zurückblicken. In Zukunft aber wird der Stützpunkt auf »zwei Schultern« verteilt, nämlich die neuen Stützpunkte in Traunstein und Bad Reichenhall.


Möglichst jeder talentierte Fußballer in Deutschland soll die Chance haben, auch außerhalb seines Vereins gefördert zu werden. Zu diesem Zweck rief der DFB vor zehn Jahren die DFB-Stützpunkte ins Leben. Deutschlandweit gibt es 377 Stützpunkte, in Bayern sind es 64. Einmal in der Woche (immer montags) trainieren dort die talentiertesten jungen Spieler einer Region gemeinsam. Und in den Trainingsgruppen sind natürlich auch talentierte Mädchen dabei.

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Unter Anleitung von lizenzierten DFB-Trainern steht im Talentförderprogramm die Ausbildung und Perfektionierung der Technik des Spielers an oberster Stelle. Individuelles Training steht vor allem für die Regional- bzw. Bayernauswahl-Spieler auf der Tagesordnung. Das Training zeichnet sich grundsätzlich durch einen hohen Spielanteil aus.

Am Stützpunkt Teisendorf, waren bisher Hermann Reiter (UEFA-A-Lizenz-Inhaber) und Alex Götzinger (UEFA-B-Lizenz-Inhaber; wechselt zur neuen Saison als U-13-Trainer zu Wacker Burghausen) verantwortlich für die Förderung der jungen Spieler. Seit September gibt es nun zwei neue Stützpunkte (wir berichteten) mit Traunstein als Nachfolger von Teisendorf und Bad Reichenhall. »Das ist eine tolle Anerkennung des DFB für die bisher geleistete Arbeit«, so Hermann Reiter als Begründung für den zusätzlichen Stützpunkt in der Region. Einer der Vorteile daraus ist, dass sich die Fahrten für die Eltern der Talente teilweise erheblich verkürzen. Zudem wurden zwei weitere Planstellen für DFB-Stützpunkttrainer ermöglicht. Das neue DFB Stützpunkttrainerteam bilden: Thomas Mooser (Co-Trainer), Dominik Hausner (Stützpunkt Traunstein), Hermann Reiter (Leiter Stützpunkte Traunstein und Bad Reichenhall), Adam Gawron und Christian Berger (beide Stützpunkt Bad Reichenhall).

Beim bayernweiten Talentsichtungstag in Teisendorf für Fußballer des Jahrgangs 2001 hatte der Stützpunkt Teisendorf hatte mit 125 Buben und zwei Mädchen bayernweit mit Abstand die meisten Anmeldungen. Im Durchschnitt waren es ca. 70 Spielermeldungen. Hermann Reiter war nicht überrascht: »Die Zusammenarbeit mit den Vereinen aus der Region klappt immer besser, unsere Informationsveranstaltungen sind sehr gut besucht – Kompliment«, sagte er. Die Besten der Talentsichtung stellten Red Bull Salzburg und der SC Anger, nämlich Fabio Trkulja, Thomas Unterhuber (Torwart), Tom Berger und Markus Unterhuber.

Jene Spieler, welche sich durch konstante Leistungen weiterentwickeln, haben die Möglichkeit, in die nächsthöhere Ausbildungsetappe, in eines der Nachwuchs-Leistungszentren (NLZ) nach Rosenheim oder Burghausen zu wechseln. Für die Saison 2012/2013 haben dies geschafft: Florian Berger (Jg. 2000), Michael Berger (Jg. 1998), beide von DJK Weildorf zu Wacker Burghausen; Matteo Bernard (Jg. 1998), FC Hammerau zu Burghausen; Florian Hunklinger (Jg. 2000), SC Anger zu TSV 1860 Rosenheim.