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Sie waren die Besten des Achentalcups 2022 (von links): Michael Hupfer (3.), Sieger David Maier und Jonas Kramer.

Erfolgreiche Rückkehr in die Heimat

Nach fünf Jahren Pause war es heuer so weit, die Abteilung Tischtennis des ASV Grassau veranstaltete endlich wieder mal ein großes Turnier – den Achentalcup. An zwei Tagen konnten die Aktiven in der schönen neuen Turnhalle spielen, sowohl Hobby- als auch Vereinsspieler konnten nach Grassau kommen.


Den Auftakt machte das Hobbyturnier. Das Teilnehmerfeld war sehr bunt gemischt, sowohl altersmäßig als auch, was die Erfahrung im Umgang mit dem Tischtennisschläger betrifft. Daher ließ sich die Turnierleitung ein paar besondere Runden einfallen, denn es sollte der Spaß im Vordergrund stehen.

So wurde zum Beispiel eine Runde mit einer Augenklappe gespielt und in einer anderen Runde musste ein Turnschuh ausgezogen und dann als Schläger verwendet werden. Zum Abschluss der Vorrunde gab es dann noch eine zusammengeloste Doppelrunde.

Nach Abschluss der Vorrunde hatten sich die besten Spieler für die Endrunde qualifiziert, wo sie dann in einem »normalen« K.o.-System die Sieger ermittelten. Beim Spiel um Platz 3 traten die beiden Freunde Joris Röthlein und Robin End gegeneinander an. Letztlich setzte sich Röthlein mit 3:1-Sätzen (8:11, 11:4, 11:6, 14:12) durch.

In einem wirklich starken Finale standen sich Matjaz Vidiz und Manfred Pfleger gegenüber. Dabei ging es ziemlich hin und her und beide mussten ihr bestes Tischtennis zeigen. Matjaz setzte sich letztlich mit 9:11, 11:2, 14:12 und 11:8 durch. Er hatte bereits den letzten Achentalcup 2017 für sich entschieden.

Tags darauf waren dann die Vereinsspieler an der Reihe. In zwei Leistungsklassen wurde hier in Vor- und Endrunde um die Platzierungen gekämpft. In der unteren Klasse bis 1400 TTR-Punkte gingen 21 Spieler an den Start und in der oberen offiziellen Achentalcup-Klasse 12 Spieler. Dank der 14 Platten, die der ASV in der großen Halle stellen kann, konnte das Turnier zügig absolviert werden.

Letztlich gab es bei der unteren Klasse (0 - 1400 TTR-Punkte) folgende Spitzenplatzierungen: 1. Dominik Pending, DJK SV Griesstätt; 2. Wolfgang Anzinger, SC Inzell; 3. Edi Berger, SV Oberteisendorf; 4. Steffen Krause, FT Rosenheim.

Die eigentliche offizielle Klasse des Achentalcups hatte diesmal nach oben hin keine Grenze. Die Klasse war mit nur zwölf Teilnehmern mengenmäßig nicht so stark besetzt wie erhofft, aber dafür waren die Teilnehmer leistungsmäßig sehr dicht beieinander. Dementsprechend spannend und hochklassig waren dadurch bereits die Vorrundenspiele.

Das setzte sich dann auch in den Endspielen fort. Mit Jonas Kramer vom TuS Bad Aibling gab es einen kleinen Favoriten, der sich, genauso wie Grassaus Erik Schultheiss, ins Halbfinale kämpfte. Dort setzte sich Kramer mit 3:1 Sätzen durch. Im zweiten Halbfinale standen sich Michael Hupfer vom TSV Berchtesgaden und David Maier vom TG Sandhausen gegenüber. Hier war es nochmal ein bisschen knapper, denn Maier brauchte fünf Sätze, um den Einzug ins Finale klarzumachen.

Das Spiel um Platz 3 ging überraschend klar mit 3:0 an Michael Hupfer und somit nach Berchtesgaden. Das Finale hingegen war eine extrem spannende Angelegenheit. Nachdem es erst nach einem schnellen Sieg für den Favoriten Kramer aussah, konnte sich Maier steigern und drehte das Spiel tatsächlich nochmals. In sehr schön anzusehenden fünf Sätzen krönte sich David Maier somit zum Achentalcup-Sieger. Er konnte sich somit bereits zum zweiten Mal als Sieger auf dem Wanderpokal eintragen.

Mit David Maier konnten sich die Grassauer besonders mitfreuen. Denn dieser hat das Tischtennisspielen beim ASV Grassau gelernt, bevor er vor einigen Jahren nach Baden-Württemberg zog. Nun nahm er das Turnier als Anlass, seiner alten Heimat wieder einmal einen Besuch abzustatten. Die Veranstalter lobten besonders auch den Einsatz der vielen Helfer, die zum Gelingen des Turniers beigetragen hatten.

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