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Erfolg für Trostberger Tanzpaare

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Die beiden Tanzpaare der »Dancin’ Shoes Trostberg« (von links) Christian Wagner/Angela Lex und Christine Guggenberger/Nino Haydl waren bei der Boogie-Woogie-Europameisterschaft in der Schweiz für die deutsche Mannschaft am Start.

Bei der Boogie-Woogie-Europameisterschaft im schweizerischen Schaffhausen war Deutschland mit zehn Tanzpaaren vertreten. Angela Lex und Christian Wagner von den »Dancin’ Shoes Trostberg« erreichten in der Senior Class als zweitbestes von fünf deutschen Paaren den 11. Platz. Ihre Vereinskollegen, die ambitionierten Nachwuchstänzer Christine Guggenberger und Nino Haydl ertanzten sich einen beachtlichen 15. Platz in der Main Class – als bestes von drei deutschen Paaren.


In der Vorrunde lief es für Angela Lex und Christian Wagner gut. Trotz gesundheitlich bedingten Trainingsrückstands überzeugten sie und qualifizierten sich als fünftbestes Paar für die Finalrunden. Im Viertelfinale war die Paarharmonie der Weltranglistensiebten dann nicht mehr so perfekt. Trotz kleinerer Unstimmigkeiten in der Führung reichte es aber für das Halbfinale, wo dann allerdings Schluss sein sollte. Am Ende stand für Lex/Wagner Platz elf zu Buche. »Das Halbfinale war leider nicht so locker und frei getanzt wie sonst, wir waren mental etwas von der Rolle und auch der Trainingsrückstand machte sich bemerkbar«, so die Grabenstätterin Angela Lex.

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In der Main Class ließen die Weltranglisten-39. Guggenberger/Haydl nicht nur die beiden anderen deutschen Paare hinter sich. Nachdem sie über die Hoffnungsrunde ins Viertelfinale eingezogen waren, zeigten sie dort eine gute Mischung aus der souveränen, aber eher braven Vorrunde und der kraftvoll und mutig getanzten Hoffnungsrunde. Ein guter 15. Platz war der Lohn für die jungen Trostberger. »Als Ziel für die nächste Saison setzen wir uns, unser Figurenrepertoire auf ein neues Niveau zu heben«, so Haydl.

Während die EM für ihn und seine Tanzpartnerin der Saisonabschluss war, geht es für Lex/Wagner noch weiter. Sie starten nämlich am kommenden Wochenende beim World Cup im slowenischen Ljubljana. »Ich kann nur hoffen, dass es dort besser läuft«, sagt Angela Lex zuversichtlich und kämpferisch. »Leider bin ich gesundheitlich noch immer nicht ganz fit, aber wir werden dort unser Bestes geben.« mmü

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