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Erfolg für Stephanie Bendrat

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Stephanie Bendrat hat allen Grund zur Freude: Sie ist ihrem Ticket zu den Olympischen Spielen in Rio wieder einen Schritt nähergekommen. (Foto: Wukits)

Die Fridolfinger Hürdenspezialistin Stephanie Bendrat ist nahezu perfekt in die Freiluftsaison gestartet – nach einem zweimonatigen Aufenthalt in den USA hat die 25-Jährige beim Abschlusswettkampf ihres Trainingslagers für einen Paukenschlag gesorgt: Über 100 Meter Hürden kam sie im Finale in 13,05 Sekunden auf den dritten Platz. Im vorausgegangenen Vorlauf lief sie sogar 13,04 Sekunden.


Das Olympialimit von 13 Sekunden hätte die Wahl-Salzburgerin damit beinahe geschafft. Allerdings sind die Zeiten wegen zu viel Rückenwinds nicht anerkannt worden. »Da kann ich nichts machen«, erklärt Stephanie Bendrat nach ihrer Rückkehr entspannt. »Das stimmt mich trotzdem zuversichtlich. Ich weiß jetzt, dass ich es drauf habe.« Zuerst habe sie die Zeit gar nicht geglaubt, als diese auf der Anzeigetafel aufgeleuchtet ist.

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Immerhin kämpft Bendrat nicht nur um das Olympialimit für Rio, sondern auch um das Ticket für die Leichtathletik-EM im Juli in Amsterdam. Hier liegt das Limit bei 13,30 Sekunden. Zufrieden ist Stephanie Bendrat auch mit dem Trainingslager in Clermont/Florida. Nach der Hallen-WM in Portland hat sie für sechs Wochen im Sonnenstaat ihre Zelte aufgeschlagen.

Nach ihrer Rückkehr in die Heimat hat sie zunächst den Jetlag und einen gewissen Kälteschock verarbeiten müssen. Ihr Hauptaugenmerk gilt jetzt den nächsten Aufgaben wie ein erster kleiner Wettkampf in Klagenfurt am 21. Mai. Bis dahin will sie ihre Technik an den Hürden weiter verfeinern.

An der Technik ist auch im Trainingslager hauptsächlich gearbeitet worden. »Ich habe versucht, immer im gleichen Rhythmus zu laufen und aggressiv in die Hürden zu gehen. Das ist mir wohl ganz gut gelungen«, erklärt Stephanie Bendrat ihre Leistungsexplosion. Bisher lag ihre Bestzeit über 100 Meter bei 13,38 Sekunden. Nun fehlen der Fridolfingerin nur noch ein paar richtig schnelle Schritte, um für Österreich an den Olympischen Spielen in Rio teilzunehmen. SHu