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Entscheidung in Laufen

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Besonders die Leistung der jungen Spieler wie Luka Ban (links, hier im Duell mit Freisings Andreas Hohlenburger) lobte Kirchanschörings Trainer Michael Kostner. Er hofft auf einen ähnlich starken Auftritt heute im zweiten Relegationsspiel. (Foto: Butzhammer)

Nach dem 4:2-Sieg im ersten Relegationsspiel zur Fußball-Bayernliga in Freising kann der SV Kirchanschöring heute, Samstag, um 18 Uhr hoffnungsvoll ins Rückspiel in Laufen gehen. Immerhin muss die Eintracht aus der Domstadt mit mindestens drei Treffern Unterschied gewinnen, um nach dem Europapokal-Modus (Auswärtstreffer zählen bei Tor-Gleichheit doppelt), den SVK noch zu bezwingen.


Kirchanschörings Trainer Michael Kostner fordert dennoch »volle Konzentration« von seiner Mannschaft, die zu Hause vor den eigenen Fans »ein gutes Spiel abliefern« will. »Für das ein oder andere Tor sind wir auch immer gut«, meint der Trainer, der sogar ein bisschen froh über die zwei Gegentreffer im Hinspiel war: »Mit einem 4:0 Sieg würde die Mannschaft vielleicht zu lässig ins Spiel gehen und das könnte gefährlich werden.«

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Insgesamt zeigte sich Michael Kostner sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner Elf in Freising: »Die haben mit unserer Leistung nicht gerechnet«, sagt er. »Die Mannschaft hatte gute Ideen, der Matchplan ist aufgegangen. Die Jungs haben im Mittelfeld »sehr stark gearbeitet.« Mit den »schnellen Kontern« habe die Mannschaft »die Nuss geknackt«.

Da ließ sich der SVK-Trainer auch nicht von der Aussage seines Gegenübers beeindrucken: Freisings Trainer Alexander Plabst hatte nach dem Schlusspfiff erklärt, dass er den SB Chiemgau Traunstein für den Favoriten in der Relegation halte. »Wenn diese Gruppe über Traunstein läuft, dann sehe ich Freising und den SVK im nächsten Jahr in der Landesliga.« Michael Kostners Antwort darauf fiel knapp aus: »Das interessiert mich nicht.«

Wichtiger für ihn war die Unterstützung durch die mitgereisten Fans – »absolut genial« – und wie sich Spieler wie Luka Ban in Freising von Beginn an gegen deren 56-Tore-Top-Stürmer behauptet hatten. »Überragend«, lobte der SVK-Trainer, der auch die Leistung des 19-jährigen Mike Opara hervorhob. »Die Jungen wie Max Streibl wachsen mit«, erklärte er. »Und das zeichnet den SVK auch aus.«

Beim SV Laufen haben in den vergangenen Wochen Vorstand Andreas Leistner, Abteilungsleiter Michael Niedermeier und viele Helfer angepackt, um dieses Rückspiel des SVK gegen Freising heute möglich zu machen.

250 Meter nördlich des Sportgeländes, gegenüber der Tankstelle und südlich des Geländes Richtung Freilassing nach dem Gewerbegebiet, gibt es Parkplätze, sagt Christian Schmidbauer, der Medien-Mann des SVL, der Stadionsprecher Manfred Straßer heute unterstützen wird. Der SVK und der SVL bitten alle heimischen Zuschauer, zu Fuß zum Sportgelände zu kommen.

Die Kirchanschöringer haben zwar Heimrecht, der Bayerische Fußballverband hat dazu aber zahlreiche Vorgaben gemacht: Jahreskarten haben keine Gültigkeit, zudem wird ein Euro des Eintrittspreises an eine Sozialstiftung des Verbands wandern.

Den heimischen Fußballfans dürfte ein hitziges Rückspiel bevorstehen – Mannschaft und Trainer hoffen, dass die Fans dem SVK erneut lautstark den Rücken stärken. mw

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