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Entscheidet der SC Vachendorf die Saison?

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So wollen die Bergener Spieler auch im Derby mit dem SC Vachendorf ihre Gegenspieler hinter sich lassen wie hier Maximilian Schustek den Schlechinger Andre Genghammer. Genghammer ist mit seiner Mannschaft in Chieming zu Gast. (Foto: Wirth)

Fällt am heutigen Samstag die Vorentscheidung in Sachen Meistertitel für den SC Vachendorf? Am 20. Spieltag der Fußball-A-Klasse Gruppe VI gastiert die Truppe von Spielertrainer Adrian Klein um 17 Uhr beim Derby in Bergen, dem schärfsten Verfolger, der aber schon einen Neun-Punkte-Rückstand aufweist.


Gewinnt der SCV (1./44 Punkte), steht der Rückkehr in die Kreisklasse nach fast einem Jahrzehnt nichts mehr im Wege. Zwölf Punkte Vorsprung bei sechs noch ausstehenden Spielen sollten dann nämlich reichen.

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Adrian Klein hofft auf ein schnelles Tor

Elf Siege in den vergangenen 13 Spielen, das ist die beeindruckende Bilanz der Klein-Truppe. Seit der einzigen Saisonniederlage am vierten Spieltag gegen den SC Schleching (1:2) ist der SCV ungeschlagen und kann die Vorentscheidung herbeiführen. Adrian Klein ist optimistisch: »Wir spielen unser Spiel und werden versuchen, ein schnelles Tor zu erzielen, das würde uns helfen.« Insgesamt haben die Vachendorfer schon 55 Tore erzielt, dabei sind Manuel Schlesak (17), Thomas Klauser (13) und Merdan Cam (9) in der internen Schützenliste vorneweg.

Die letzte Chance, das Rennen um den Titel noch halbwegs offen zu gestalten, hat der TSV Bergen (2./35), der in der Vorwoche eine bittere Pille schlucken musste. Nach einem 0:3-Rückstand nach sechs Minuten glich der Tabellenzweite binnen einer halben Stunde aus und verlor in Übersee dann doch mit 3:4.

»Angesichts der Tatsache, dass wir in der vorherigen Saison bis zum vorletzten Spieltag gegen den Abstieg gespielt haben, sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden«, freut sich TSV-Trainer Manfred Mühlberger. »Vachendorf hat alle Rückrundenspiele gewonnen, ist mit einem enormen Punktevorsprung beinahe schon aufgestiegen und von daher klarer Favorit. Für das Lokalderby hoffen wir auf ein schönes, spannendes und für uns erfolgreiches Spiel.« Mühlberger hofft, dass seine junge Mannschaft die Kräfte bündeln kann und sich auf ihre Stärken konzentriert.

Im Schatten des Topspiels stehen die anderen vier Begegnungen: Dabei fährt heute um 16 Uhr der Tabellendritte TSV Palling (32 Punkte) zum Derby nach Kammer. Es ist auch die Rückkehr von Trainer Christian Wimmer in seine Heimat.

»Ich freue mich ganz besonders darauf, gegen meinen Heimatverein zu spielen, die Freundschaft wird aber 90 Minuten ruhen müssen.« Aber er braucht nach der bitteren 0:5-Niederlage gegen Vachendorf die Punkte, um die Chance auf den Relegationsplatz zu erhalten. Aber es wird schwer, bei der DJK (8./21) zu bestehen. Tengling musste vor einigen Wochen Federn lassen, gegen Marquartstein lief es allerdings beim 2:2-Remis nicht so gut.

TSV Chieming will Erfolgsserie fortsetzen

Zur selben Zeit schickt sich der TSV Chieming (6./28) an, gegen den Tabellennachbarn SC Schleching (23) zu punkten. Chieming hofft auf den sechsten Sieg im siebten Spiel nach der Winterpause (dazu kam ein Remis). Die Gäste aus dem Achental sorgten vor zwei Wochen in Bergen mit einem torlosen Remis für eine kleine Überraschung, am vergangenen Wochenende hatten sie frei. Gesperrt ist Kapitän Andre Genghammer nach der Roten Karte in Bergen.

Am morgigen Sonntag ist der TSV Stein/St. Georgen (10./17) um 14 Uhr Gastgeber im Waldstadion für den starken TSV Altenmarkt II (5./31) und dabei in der Außenseiterrolle. Der Trainerwechsel mit Robert Leimbach als Chef brachte bisher kaum etwas, Stein ist seit der Winterpause sieglos. Altenmarkt dagegen spielt derzeit furios, schickte am vergangenen Wochenende den TSV Tengling mit 4:1 nach Hause und will auch nun das Derby gewinnen. Antonio Nowak hütete noch in der Vorrunde das Steiner Tor, nun kehrte er als Schlussmann der Gäste an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Der TSV Tengling (4./32) spielt um 15 Uhr gegen Tabellenletzten Traunwalchen II (7) und hat die drei Punkte fest einkalkuliert. Nach dem Debakel in Altenmarkt will Tengling zu seiner alten Stärke zurückfinden, die den TSV zuvor in den ersten Spielen nach der Winterpause ausgezeichnet hatte. td