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»Englische Wochen« machten sich bemerkbar

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Die Entscheidung: Max Leimeister bejubelt den 3:1-Treffer für seine Kirchheimer. Die SVK-Akteure Albert Eder und Andi Koch haben das Nachsehen. (Foto: Butzhammer)

Das hatte man sich bei Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring doch etwas anders vorgestellt. Im letzten Heimspiel der Saison musste die Truppe von Trainer Günter Heberle eine 1:3-Niederlage gegen den Kirchheimer SC hinnehmen. Die »Englischen Wochen« steckten den Gastgebern merklich in den Knochen. Dennoch unter den über 330 Fans eine ausgelassene Stimmung. Nach dem Schlusspfiff wurde der Tabellenfünfte gebührend gefeiert.


In den Anfangsminuten ließen die Gastgeber nach Belieben Ball und Gegner laufen. In der 6. Minute segelte ein Kopfball von Max Sturm zum langen Fünfereck, an dem Christian Heinrich lauerte. Er scheiterte allerdings am glänzend reagierenden KSC-Tormann Pat-ryk Kitel.

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Nach einer abgewehrten Ecke brachte Kirchheim das Leder von rechts scharf in die Gefahrenzone. Dort stand Sebastian Müller vier Meter vor dem Gehäuse mutterseelenallein und schob zum 1:0 für die Gäste ein (10.). Bei dem Treffer machte die Hintermannschaft der »Anschöringer« keine gute Figur. In der 24. Minute ließ Max Vogl seinen Gegenspieler nach einem Haken stehen und bediente mit einem Gassenpass Sebastian Leitmeier. Der SVK-Torjäger umkurvte Kitel und traf aus schier unmöglichem Winkel zum Ausgleich.

In der Folge schlichen sich jedoch immer wieder Flüchtigkeitsfehler ins Spiel der Gastgeber. Im Gegenzug rettete der Pfosten für SVK-Torsteher Lukas Hoyer, nachdem Bernhard Riedl einen satten Schuss flach aus 20 Meter in Richtung Tor abgefeuert hatte.

Nach dem Seitenwechsel fiel es den Kirchanschöringern schwer, die Spannung aufrecht zu halten. Mehr vom Spiel hatten die Kirchheimer; Torgefahr ging von ihnen aber nur in Standardsituationen aus. Nach einer Ecke schlug KSC-Kapitän David Geiger den Ball aus vollem Lauf aus zentraler Position fünf Meter vor dem Tor unter die Latte – Hoyer war chancenlos.

Danach blieben Torszenen Mangelware. Erst in der 71. Minute wurde es wieder lauter unter den Zuschauern, als Sebastian Leitmeier einen Kopfball aus spitzem Winkel knapp am langen Pfosten vorbeisetzte.

Drei Minuten später fiel die Entscheidung zugunsten der Münchner Vorstädter. Die aufgerückte Hintermannschaft des SVK musste zusehen, wie Riedl und Maxi Leimeister alleine auf Andreas Koch zusteuerten. Der verzögerte gut und brachte die Fußspitze dazwischen. Den zweiten Ball erwischt aber erneut Leimeister, der aus 14 Meter zum Enstand traf. Bei der nachfolgenden Saisonabschlussfeier mit Spanferkel und Freibier fragte nach dem Spielergebnis allerdings niemand mehr … bts