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Elf Treffer im Traunreuter Sportpark

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Der vierfache Torschütze Florian Griesbeck setzt sich in dieser Spielszene gegen Stefan Hasenknopf und Lukas Klaus (rechts) durch und erzielt seinen dritten Treffer zum 5:2. Weitere Bilder von dem Spiel finden Sie auch im Internet unter www.traunsteiner-tagblatt.de. (Foto: Weitz)

Mit einem Ergebnis, das eher an Eishockey denn an Fußball erinnerte, endete die KreisligaBegegnung zwischen dem TuS Traunreut und der SG Schönau. Am Ende siegte die Mannschaft von Trainer Tom Stutz mit 7:4.


Der TuS wollte sich für die Niederlage vor Wochenfrist beim TSV Peterskirchen rehabilitieren. Nach einem Foul an Florian Griesbeck zirkelte Anton Mook den Ball über die Abwehrmauer und am verdutzten Tormann der Königsseer vor – 1:0 (3.).

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Nur vier Minuten später beging Andreas Angerer ein Foul im Strafraum gegen Griesbeck. Den verhängten Elfmeter verwandelte Bernd Schweidler zur schnellen 2:0-Führung. Es ging Schlag auf Schlag weiter. Einen schnellen Gästeangriff vollendete Stefan Weinbuch mit seinem Schuss ins lange Eck zum 2:1-Anschlusstreffer (11.).

Doch schon mit dem nächsten Angriff stellten die Stutz-Schützlinge den alten Abstand wieder her. Griesbeck traf aus elf Meter Entfernung zum 3:1 ins Torwarteck (12.). Wiederum nur 60 Sekunden später war Schönau wieder im Spiel. Ein Freistoß von Stefan Weinbuch aus 18 Meter schlug zum 3:2 ein.

Dann waren wieder die Gastgeber dran mit dem Toreschießen. Ein langer Ball von Anton Mook kam zu Florian Griesbeck, der fackelte nicht lange und zimmerte das Leder fast von der Torauslinie am verdutzten Tormann Christian Thurner vorbei ins Tor – 4:2 (17.). Das war auch der Halbzeitstand.

Die zweite Halbzeit begann wieder mit einer Torchance für die Platzherren. Der überragende Griesbeck schoss aufs Tor, ein Verteidiger der SGS rettete in höchster Not vor einem weiteren Gegentor (46.)

In der 50. Minute vertändelte Michael Haase leichtsinnig den Ball gegen Bastian Zange, Tormann Fischer konnte gerade noch zur Ecke klären. In der Folge hätten die Industriestädter ihren Vorsprung weiter ausbauen können, doch Daniel Maier zielte am Kasten vorbei (57.), Florian Griesbeck konnte aus 16 Meter Thurner nicht bezwingen und der Nachschuss von Bernd Schweidler wurde abgewehrt (58.). Auch eine weitere Einschussmöglichkeit von Schweidler fand nicht ihr Ziel (60.).

Zwei Minuten später brannte jedoch wieder Jubel durch den Traunreuter Sportpark: Nach schönem Anspiel setzte sich Florian Griesbeck gegen drei Gästeabwehrspieler durch, und der Ball zappelte zum 5:2 im Netz. In der 64. Minute konnte Zlatko Fischer gegen Matthias Althaus klären, doch kurz darauf war auch er zum dritten Mal an diesem Nachmittag geschlagen. Bastian Zange köpfte eine Flanke unhaltbar ein – 5:3 nach 66 Minuten.

Doch gleich nach dem Wiederanpfiff fiel bereits der nächste Treffer. Nach Vorarbeit von Markus Heinemann war Ersel Aydinalp mit einem Lupfer über Tormann Thurner zum 6:3 erfolgreich (67.). In den nächsten 20 Minuten tat sich nichts Nennenswertes vor den beiden Strafräumen, ehe Bastian Zange aus 18 Meter zum 6:4 traf (79.). Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff scheiterte Griesbeck am Torhüter der Königsseer, auch der Nachschuss brachte nichts Zählbares ein.

Buchstäblich in letzter Minute fiel dann der letzte Treffer in einem abwechslungsreichen und turbulenten Spiel, das allerdings nichts für schwache Nerven war. Gästekapitän Anton Hölzl foulte Florian Griesbeck im Sechzehner. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 7:4-Endstand. Trainer Tom Stutz war voll des Lobes für seine Mannschaft, vor allem, weil man »endlich einmal die Torchancen eiskalt nutzen konnte.« ds