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E-Junioren des TSV Übersee erst im Endspiel gestoppt

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Schwungvoll zur Sache ging es bei der Endrunde der E-Junioren, bei der sich die Spieler des TSV Übersee (blaues Trikot, hier gegen die DJK Otting) den zweiten Platz holten. Allerdings hatten die Überseer gerade gegen Otting mit einem spät gesicherten Sieg auch etwas Glück. (Foto: Wirth)

Mit den Endrunden für die E- und F-Junioren wurde am vergangenen Wochenende die Endphase der 42. Auflage der Wieninger-Libella-Hallenturniere fortgesetzt. Es stehen nun nur noch die Finalturniere der C-Junioren (am kommenden Samstag in Obing) und D-Junioren (Sonntag, 22. Februar in Oberndorf) aus. Hinzu kommen noch drei Runden der »Zweiten« Mannschaften, die auch diesmal eine Runde absolvierten.


Titelträger bei den E-Junioren wurde eine Mannschaft, die ursprünglich gar nicht qualifiziert gewesen wäre. Denn der SV Leobendorf war zunächst als drittbester Dritter der Zwischenrunden knapp ausgeschieden. Da jedoch der qualifizierte SV Saaldorf keine Mannschaft stellen konnte, rückte der SVL für das Endturnier in Piding nach. Und wie!

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Zwei Siegen und einem Remis in der Gruppe B folgte im Halbfinale ein hart erkämpfter 5:3-Erfolg nach Neunmeterschießen gegen den FC Hammerau – 2:2 hatte es nach regulärer Spielzeit geheißen. Und im Endspiel setzten sich die Leobendorfer – genau wie im ersten Gruppenspiel des Tages – mit 1:0 gegen den TSV Übersee durch und beendeten damit dessen Erfolgsserie.

Die Überseer hatten ihre zwei folgenden Gruppengegner bezwungen und somit das Semifinale erreicht. Allerdings hatten die TSV-Spieler Glück, als sie gegen die DJK Otting erst in der Schlussminute einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg umwandeln konnten. Im Halbfinale half den Überseern neben ihrem Können ein kurioses Tor: Der Reichenhaller Torwart ließ einen Rückpass eines eigenen Spielers von der Mittellinie unter der Schuhsohle durchgleiten – das war der 1:0-Siegtreffer für die Überseer.

Glück hatten diese auch nach dem knapp verlorenen Finale: Denn sie gewannen den unter den acht Endrundenteilnehmern verlosten Libella-Trikotsatz. Im Vorjahr war der TSV Übersee Dritter geworden, heuer Zweiter – das lässt ja für die 43. Auflage der Turnierserie einiges erhoffen ...

Mit dem Endspiel war die Runde der teilnehmerstärksten Altersklasse der Hallenturniere für den Fußball-Nachwuchs der Gruppe Ruperti beendet. Denn bei den E-Junioren hatten sich 39 Mannschaften beteiligt. Dabei wurden in sechs Vorrunden sowie drei Zwischenrunden die acht Teilnehmer des Endturnieres ermittelt.

»Bronze« ging dort an den FC Hammerau, der im »kleinen Finale« den TSV Bad Reichenhall bezwang. Fünfter wurde die DJK Otting vor dem TuS Traunreut, dem SV Kirchanschöring und dem TSV Siegsdorf.

Bei den U-9-Junioren in Mitterfelden ging es ähnlich spannend zur Sache. Gesamtsieger TSV Bad Reichenhall holte in der Gruppe zwei Siege und ein Remis, musste jedoch im Halbfinale sowie im Endspiel jeweils ins Neunmeterschießen. Doch sowohl im Semifinale (3:2 gegen den TSV Petting) als auch im Kampf um den Gesamtsieg (3:2 gegen die SG Schönau) erwiesen sich die jungen Kurstädter als nervenstark.

Starke Auftritte legte auch der TSV Petting aufs Hallenparkett. Die Pettinger sicherten sich im kleinen Finale den dritten Platz. Sie bezwangen den ASV Piding mit 2:1. Mit einem 3:2-Erfolg über den SV Ruhpolding erkämpfte sich der TuS Traunreut den fünften Platz. TuS-Lokalrivale TSV Stein bezwang den SV Laufen im Spiel um Rang 7 mit 2:0.

Auch hier wurde unter den Endrundenteilnehmern ein Trikotsatz verlost. Diesen gewann die SG Schönau, und es war bereits der 120. Trikotsatz für die Vereine der Gruppe Ruperti, der verlost wurde.

Stefan Fritzenwenger, Jugendgruppenspielleiter der Gruppe Ruperti, lobte bei der Siegerehrung alle Spieler für deren Einsatz und Fairness. Die acht beteiligten Mannschaften hatten sich unter ursprünglich 31 Teilnehmern dieser Alterskategorie einen Platz im Finalturnier erkämpft. »Mit knapp 3000 Spielern aus den 279 Mannschaften, die insgesamt am Start sind, ist das immer noch das größte bayerische Hallenturnier«, freute sich Fritzenwenger. Freuen durfte er sich auch über die Zusage des Sponsors, das Turnier auch im kommenden Jahr zu unterstützen.

Neben den zwei Endrunden wurde noch die Gruppe II der E-II-Junioren ausgetragen. Bei diesem Wettbewerb in Grabenstätt setzte sich Gastgeber TSV Grabenstätt im Feld von sieben Mannschaften an die Spitze. Das einzige Remis neben fünf Siegen gab es im abschließenden Spitzenspiel gegen den SC Inzell, der sich den zweiten Platz vor dem TSV Siegsdorf sicherte. who