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Eisspeedway-WM in Inzell

Vorfreude herrscht bei den Eisspeedway-Fans der Region: nach einem Jahr »Pause« gibt es 2013 wieder einen WM-Lauf in Inzell. In fünf Monaten geht in der Max-Aicher-Arena in Inzell das Startband zum vierten von fünf GP-Rennen der Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2013 hoch.

Das WM-Training findet am Freitag, den 15. März 2013 ab 13 Uhr statt, am Samstag (17 Uhr) und Sonntag (14 Uhr) geht es dann auf dem Eisoval in der neuen Eishalle voll zur Sache.

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Im vorläufigen Terminkalender des Weltverbandes FIM für die Saison 2013 sind folgende Grand-Prix-Termine vorgesehen: 2./3. Februar Krasnogors; 9./10. Februar Togliatti (beide Russland), 9./10. März Assen (Niederlande), 16./17. März Inzell und 23./24. März Uppsala (Schweden).

Etwas kurios ist nach dem vorläufigen Stand der Dinge wohl die Qualifikation zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2013: Denn die Fahrer können sich nach dem jetzigen Terminplan nur in einer einzigen Qualifikation für die fünf GP-Rennen bewerben – bisher gab es je drei Qualifikationen mit je 16 Fahrern (plus zwei Reservisten), aus denen die 16 GP-Fahrer ermittelt wurden.

Für die heimischen Fahrer Günther Bauer (Schleching), Stefan Pletschacher (Ruhpolding) und Max Niedermaier (Edling) – alle in der Saison 2012 dabei – bedarf es gewaltiger Klimmzüge, sich für diese WM zu qualifizieren. Daher haben sie schon einen mehrtägigen Trainingsaufenthalt in Russland oder Schweden geplant.

Die DMV-Landesgruppe Südbayern mit Sitz in Inzell hat – in Zusammenarbeit mit dem Dachverband des Deutschen Motorsport Verbandes (DMV) mit Präsident Wilhelm A. Weidlich in Frankfurt – beschlossen, den deutschen Eisspeedway-Fahrern Günther Bauer, Stefan Pletschacher und Max Niedermaier einen Zuschuss von je 500 Euro zu den Reisekosten zu leisten. Die Übergabe erfolgte in der Max-Aicher-Arena in Inzell. MP