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»Eisschnellauf-Standort Nummer eins«

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Die erfolgreichen Inzeller Eisschnellläufer Hubert Hirschbichler, Moritz Geisreiter und Gabi Hirschbichler mit Abteilungsleiter Marcus Geppert (Zweiter von rechts). (Foto: S. Huber)

Mit einer sehr gut besuchten Feier in der Kritischen Akademie haben die Eisschnellläufer des DEC Inzell ihren Saisonabschluss gefeiert. Die Veranstaltung war quasi auch Auftakt zur neuen Saison, da die meisten der Aktiven sich bereits wieder auf die neue Eiszeit vorbereiten.


Bürgermeister Martin Hobmaier bemerkte, dass er stolz auf die Leistungen der Kufenflitzer sei und nach Wettkämpfen im Internet immer gleich nach den aktuellen Ergebnissen suchen würde. Abteilungsleiter Marcus Geppert betonte in seinem Saisonrückblick, dass in der Max-Aicher-Arena im vergangenen Winter lebhafter Betrieb geherrscht habe. »Wir hatten quasi vom Kuscheltiercup bis hin zum Weltcup alle Facetten des Eisschnelllaufsports«, so Geppert.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Ehrungen der Sportler, aber auch der vielen zahlreichen Helfer. Rund 80 Sportler sind beim DEC Inzell im Eisschnelllauf aktiv. Diese sind in sechs Trainingsgruppen aufgeteilt. Mit Moritz Geisreiter habe man wieder ein »echtes Aushängeschild«, freute sich Geppert. Derzeit laboriert der Langstrecken-Spezialist an einer Verletzung, die er sich beim Skifahren zugezogen hat. Zur Abschlussfeier kam Geisreiter noch mit Krücken.

Aber auch mit den Leistungen von Gabi und Hubert Hirschbichler zeigte sich der Abteilungsleiter zufrieden. Das Geschwisterpaar brachte es auf diverse Einsätze im Weltcup. »Natürlich überstrahlt der vierte Platz beim Weltcup von Moritz in Inzell alles«, betonte Geppert. Wichtig beim DEC ist aber auch der Unterbau und so wurden die Nachwuchssportler aus den verschiedenen Gruppen ebenfalls mit Pokalen und Urkunden prämiert. Bemerkenswert fand der Spartenchef dabei die Teilnahme von den Shorttrackern Joel Dufter an der Junioren-WM sowie von Florian Becker an den EYOF-Spielen in Rumänien.

Bundestrainer Markus Eicher hatte gleich zwei gute Nachrichten parat. So ist die Max-Aicher-Arena bei Sommereis erneut Schauplatz der Deutschen Meisterschaften im Sprint und Mehrkampf. 2014 findet in der Eishalle zudem erneut ein Weltcup statt.

Erfreulich ist laut Eicher auch die Anzahl der Kadersportler beim DEC Inzell, immerhin sind es elf Eigengewächse, dazu vier Sportler aus München, die am Stützpunkt trainieren. Aktuell einziger A-Kader-Athlet ist Moritz Geisreiter. Gabi und Hubert Hirschbichler sowie Roxanne Dufter und Georg Lisowski gehören dem B-Kader an. In Nachwuchskadern sind Joel Dufter, Florian Becker, Lena Hochreiter, Josephine Heimerl, Anita Dumberger und Johanna Gschwendner zu finden. »Kadersportler sind für den Stützpunkt Inzell sehr wichtig«, bemerkte Eicher in Hinblick auf die finanziellen Förderungen. Überall sei die Anerkennung Inzells als »Europas Eisschnelllauf-Standort Nummer eins« zu spüren. Vor allem die Sportler würden immer wieder gerne nach Inzell kommen, so der Bundestrainer.

Wichtige Eckpfeiler für den sportlichen Erfolg sind aber auch das Engagement des Fördervereins »Vision Ice« und die Zusammenarbeit mit den Schulen. Roland Dohlus vom Schulverband Chiemgau-Süd erläuterte, dass der Schulsport mit über 200 Teilnehmern im vergangenen Winter gut angenommen worden sei. Vom Förderverein »Vision Ice« gab es für die Trainer zudem neue Trainingsgeräte. SHu.