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»Eines der härtesten Rennen«

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Groß war der Andrang beim Start des Bergradl-Marathons in Kärnten.

Eine starke Leistung zeigte Bergradler Philip Spanier aus Schleching beim Mountainbike-Marathon Alpe-Adria-Bike-Festival. Start war in Villach am Faaker See im Dreiländereck in Kärnten. Der Bergradl-Marathon verlief durch Österreich, Slowenien und Italien. Die Strecke war 105 km lang mit 2000 Höhenmetern.


Das hochkarätig besetzte Feld war auf den ersten fünf Kilometern neutralisiert bis zum ersten Anstieg, der 1000 Höhenmeter aufwies. Dort konnten sich vier Fahrer absetzen, darunter auch Spanier. Am Gipfel hatten Spanier und der Villacher Kevin Haselberger sich bereits einen großen Vorsprung auf Platz 3 und 4 erarbeitet. In der darauffolgenden Abfahrt verbremste sich Spanier kurz, was bei dem hohen Tempo gleich eine größere Lücke zu seinem Vordermann zu Folge hatte. Nach den 1000 Höhenmetern bergab befanden sich die Fahrer mittlerweile in Slowenien. Haselberger und Spanier bestritten ohne Sichtkontakt die restlichen 85 km und 1000 hm komplett alleine gegen teils sehr starken Gegenwind und mit der Ungewissheit, ob sich hinter ihnen eine Gruppe gebildet hatte.

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Dies war auch der Fall, eine vierköpfige Verfolgergruppe hatte sich zusammengetan um an die Spitze anzuschließen. Doch Spanier vom Team MBike Store Cube und Haselberger konnten ihren Vorsprung halten. Nach knapp vier Stunden erreichte Haselberger als Erster das Ziel bei seinem Heimrennen und Spanier folgte kurz darauf und belegte den sehr guten 2. Gesamtplatz vor Christian Bonimeier vom KTM Racing Team Flachau.

Spanier: »Das war eins der härtesten Rennen meiner Laufbahn aufgrund der Ungewissheit eingeholt zu werden und ob damit all die Anstrengung alleine gegen den Wind zu fahren umsonst sei.«

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