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Eine unerwartet hohe Niederlage

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Auch für ihn war es schwer, sich gegen die starke Ebersberger Abwehr durchzusetzen: Franz Steiner (rechts), hier gegen Georg Riedmaier. (Foto: Wirth)

Dass es schwer werden würde gegen die favorisierten Gäste, wussten sowohl das Team um die Trainer Claudiu Vuc und Wolfgang Reff als auch die zahlreichen Zuschauer in der Überseer Schulsporthalle. Dass es aber über weite Strecken schien, als wäre im Duell der Handball-Bezirksliga Gruppe II gegen die Gäste aus Ebersberg kein Kraut gewachsen und die Achentaler keinen richtigen Zugang zum Spiel fanden, war dann doch eher überraschend.


Konnte der TSV Übersee zu Beginn auch noch ganz gut dagegenhalten – was nicht zuletzt einem sehr gut aufgelegten Torwart Bernhard Reichl zu verdanken war – verlor man ab der 10. Minute, in der Maxi Leicher zum 5:5 ausgleichen konnte, den Anschluss. Der TSV kassierte letztlich eine 23:39-Niederlage.

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Die sehr junge, bewegliche und groß gewachsene Mannschaft aus Ebersberg machte es den Gastgebern merklich schwerer, in der Offensive durchzukommen, und punktete ihrerseits mit vielen schnellen Tempogegenstößen. Jan Furk, der unter anderem zwei Siebenmeter für Übersee verwandelte, Maxi Leicher und Matthias Ladner verhinderten durch einige schöne Treffer Schlimmeres und Torwart Lukas Huber – aus der A-Jugend entliehen – zeigte wie schon im vorherigen Spiel wieder eine starke Leistung. So ließ der Halbzeit-Rückstand von 13:17 noch hoffen.

In der zweiten Spielhälfte behielten die Ebersberger ihr schnelles und variantenreiches Angriffsspiel bei, legten aber bei der Abwehr nochmal merklich zu. Zur Mitte der zweiten Halbzeit stand es dementsprechend bereits 17:27.

Danach wurden die Achentaler durch die schnellen gegnerischen Abgaben regelrecht vorgeführt und mussten feststellen, dass fast alle Spieler der Gastmannschaft äußerst torgefährlich waren. Die Härte im Spiel und die Zwei-Minuten-Strafen nahmen ebenfalls zu. Zeitweise waren auf beiden Seiten nur vier Feldspieler im Einsatz. Einige starke Einzelleistungen wie die der beiden Schlussmänner Reichl und Huber und von Sebastian Haßlberger, der einige Treffer erzielte, konnten nichts an der Erkenntnis ändern, dass Übersee diesmal eindeutig seinen Meister gefunden hatte.

Trotz der 23:39-Niederlage konnten die Trainer stolz auf ihre Schützlinge sein, die sich trotz der schier unlösbaren Aufgabe nie aufgaben und immer kämpferisch zeigten.

Für Übersee spielten und trafen: Bernhard Reichl (Tor), Lukas Huber (Tor), Jan Furk (7), Maxi Leicher (6), Sebastian Haßlberger (4), Matthias Ladner (2), Franz Steiner (2), Stefan Irger (1), Andreas Reichl (1), Florian Weißenbacher, Leo Ehnle und Martin Krutzenbichler. fb