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Eine »lehrreiche Fahrt« für Bauer

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Er nimmt allmählich Fahrt auf für die kommende Saison: Günther Bauer, hier vor dem Schlierseer Hans Weber. (Foto: Weitz)

Der Aufenthalt in der Heimat ist nur kurz: Kaum dass Günther Bauer von seinem Trainingsaufenthalt aus Russland zurückgekehrt ist, fährt der Schlechinger am heutigen Samstag schon wieder nach Schweden, um sich auf die kommende Saison im Eisspeedway vorzubereiten.


Und die Vorbereitung in Russland verlief durchaus durchwachsen. Denn zunächst fuhren Bauer – und auch sein Sohn Luca (16) – auf einer Maschine, von der die Gastgeber sagen sie sei hervorragend. »Aber die sind alle 20 Zentimeter kleiner als wir, das hat einfach hinten und vorn nicht gepasst«, so der 42-Jährige.

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Dann aber durfte er zwei Tage lang mit der Maschine von Weltmeister Daniil Iwanow fahren. »Das Motorrad war echt super und hat von der Größe her perfekt gepasst«, freut sich Bauer. »Das hat dann auch richtig Spaß gemacht.« Weniger Spaß bereiteten teilweise die Temperaturen. »An einem Tag hatte es minus 29 Grad, und dann kam auch noch ein unangenehmer Wind dazu«, berichtet er. Doch zwei Tage später war es »nur« noch minus sechs Grad, »das war schon besser.«

Minustemperaturen sind ja ohnehin nötig, um auf Natureis trainieren zu können. Daher fährt Bauer nun mit seiner eigenen Maschine nach Schweden und hofft, dort gute Bedingungen vorzufinden. Nach der »sehr lehrreichen Fahrt« nach Russland gelte es schließlich, nun am eigenen »Eisspeedway-Untersatz« die verschiedenen Einstellungen auszuprobieren, um für die Saison gerüstet zu sein.

Diese soll für die Piloten am 4. Januar in Weißenbach (Österreich) sowie am 6. Januar in Steingaden mit zwei internationalen Rennen beginnen – dazu müsste es allerdings auch dort erst einmal kalt werden. »Ernst« wird es dann für Bauer am 17. Januar 2015 in St. Johann/Pongau bei der Challenge-Runde, in der es darum geht, sich einen Platz in der WM (Grand Prix) zu erkämpfen.

Gelingt das, stehen für ihn fünf GP-Veranstaltungen auf dem Programm, wobei das Finale in Inzell am 14./15. März ausgetragen wird. who