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Eine große Herausforderung

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Er hofft bei der EM in Russland auf einige Punkte: der Inzeller Franz Mayerbüchler. (Foto: Weitz)

Vor einer reizvollen, aber schwierigen Aufgabe stehen Franz Mayerbüchler (Inzell/21) und Markus Jell (Altfraunhofen/32) an diesem Wochenende. Dieses Duo vertritt am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag die deutschen Farben bei der Eisspeedway-Europameisterschaft in Luchowizy (Russland).


Für fast alle Piloten, die heuer nicht für den Grand Prix qualifiziert sind, gab es heuer kaum Möglichkeiten, an Rennen teilzunehmen. Lediglich bei einem internationalen Wettbewerb in St. Johann war dies zuletzt möglich. Hier holte der junge Inzeller zwei Punkte. »Das Eis war weich, das war nicht so optimal«, so Mayerbüchler, der vor Weihnachten mal einige Tage in Schweden trainieren konnte.

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»Körperlich bin ich fit, das passt schon«, so der 21-Jährige. Er kennt die Bahn in Luchowizy bereits aus dem Jahr 2012. »Da ist der Günther Bauer kurzfristig ausgefallen, und so konnte ich dort an der WM-Qualifikation teilnehmen.« Dennoch sei es »schwer abzuschätzen«, was bei der EM auf der Bahn in der Nähe von Moskau möglich sei. »Ich möchte einfach einige Punkte holen«, hat sich Mayerbüchler vorgenommen.

Selbst Routinier Markus Jell wird wohl keinen absoluten Spitzenplatz erreichen können. Favorisiert sind die Russen Nikita Toloknow, Sergej Karatschintsew und Sergej Makarow sowie der Österreicher Harald Simon. Auch die beiden tschechischen Grand-Prix-Piloten Jan und Antonin Klatovsky dürften kaum zu bezwingen sein. Aber Jell überzeugte in St. Johann als viertbester Punktesammler und kann bei der EM wohl auf einen Platz unter den besten Zehn hoffen. who