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»Eine ganze Region ist stolz auf euch«

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Die Stimmung war gut gelaunt und fröhlich beim Sportlerempfang des Landkreises bei dem Landrat Siegfried Walch seinen Dank an die vielen erfolgreichen Sportler aussprach. Weitere Bilder zum Sportlerempfang des Landkreises Traunstein gibt es auch unter www.suedost-news.de im Internet.

»Man möchte gar nicht glauben, dass man hier in einem Amt ist«, betonte Traunsteins Landrat Siegfried Walch im großen Saal des Landratsamts, der optisch mehr in Richtung moderner Festgala getrimmt wurde. Spitzensportler des Landkreises waren mit ihren Freunden und Angehörigen, zum Teil auch mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden gekommen, um miteinander nochmals auf die Erfolge zumeist aus dem vergangenen Jahr zurückzublicken.


Aber auch einige frisch gebackene Meister der vergangenen Wochen und Monate waren mit auf der Bühne und bekamen Ehrenurkunden und ein kleines Erinnerungspräsent vom Landrat überreicht. »Eine ganze Region ist stolz auf euch, ihr seid die Repräsentanten des Landkreises«, sagte der Landrat an die Aktiven gewandt, denen er »unwahrscheinlich hohes persönliches Engagement und viel Fleiß« attestierte, was nicht nur für den erfolgreichen Wettkampftag gelte, sondern sich vor allem auch auf die langen Trainingsvorbereitungen beziehe.

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Er bedankte sich bei den Sportlern, aber darüber hinaus auch bei den anwesenden Familienangehörigen, Freunden und Sponsoren, die durch ihre Unterstützung und das geschaffene Umfeld mit Anteil an den guten und herausragenden Leistungen hätten. Dass es an dem Abend aber mehr als nur sportliche Erfolge geht, machte er daran deutlich, dass der Sport auch eine gesellschaftliche Funktion habe: »Sport verbindet und ist wichtig, dass die Zusammenarbeit in einer Gesellschaft funktioniert.« Über den Sport werde Wichtiges in der Integration von Menschen erreicht.

Teure Sportstätten: Nicht nur auf die Finanzen schauen

Nicht zuletzt mit Blick auf die zuletzt in den Fokus geratenen Finanzierungsprobleme der großen heimischen Wintersportstätten in Königssee, Ruhpolding und Inzell sagte der Landrat: Man dürfe nicht nur auf die großen Beträge schauen, die dort investiert worden seien und gebraucht werden. »Das sind Investitionen in unsere Heimat.«

Ein Expertengremium hat sich mit den Meldungen der Städte und Gemeinden befasst und über die Zulassung der Sportler zu der Ehrung beraten. »Einstiegskategorie« war der Titel eines Deutschen Meisters oder die Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Vom nationalen Titel bis hin zur Teilnahme bei Olympia war alles vertreten, der Landkreis – manchmal etwas wintersportlastig – in Sportarten, Geschlecht und Erfolgen breit und erfolgreich aufgestellt. Der Mannschaftssport wie auch Einzeldisziplinen waren vertreten. Auch erfolgreiche Teilnehmer bei den Special Olympics wurden geehrt.

Moderiert wurde der Sportlerempfang wie schon in den Vorjahren von Dr. Harald von Knoerzer-Suckow der die Weisheiten des Sports und des Festabends auf einen einfachen Punkt brachte: »Wer vorne ist, der gewinnt. Es wird geehrt, wem Ehre gebührt.« Gleichzeitig sehe man gerade auch beispielsweise beim nicht anwesenden einzigen Olympiateilnehmer der Region, Traunreuts Boxer Serge Michel, wie nahe Sieg und Niederlage beieinander liegen. Mit einer Reihe von erfolgreichen Sportlern hielt der Moderator einen kurzen Dialog über ihre Erfolge, Misserfolge, Träume und sportlichen sowie privaten Planungen – das Ganze in lockerer und heiterer Atmosphäre.

Landrat Walch nutzte am Ende der Veranstaltung die Gelegenheit, sich zum Abschluss nochmals bei den vielen mitwirkenden Mitarbeitern des Landratsamts zu bedanken, die mitgeholfen hatten, der Fest- und Ehrenveranstaltung einen neuen Anstrich zu verleihen und diese gefühlt wohltuend aufgepeppt hatten.

Nach dem offiziellen Programm mit dem Höhepunkt der Verleihung des Chiemgauer Panthers (siehe eigenen Bericht) war aber noch lange nicht Schluss: Die Band »Extra Dry« unterhielt mit Rocksongs quer durch die letzten Jahrzehnte und viele Gäste blieben noch länger im Landratsamt, um zusammen nochmals die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen oder ihre sportlichen Ziele mit befreundeten Aktiven zu besprechen. Es gab also einiges zu feiern beim Sportlerempfang des Landkreises. awi

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