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»Eine Erfahrung fürs Leben«

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Fahrer und Team vereint: Thomas Göpfert (von links), Tobias Beiler, Achim Heukemes, Gabi Hickman, Peter Klemm Katja Miller, Martin Brenner und Thomas Baumann bereiten sich bereits auf das »Race Across America« vor. (Foto: Mix)

Peter Klemm ist seit einigen Jahren begeisterter Läufer und Radfahrer und hat sich für das Jahr 2019 ein ganz besonderes Ziel gesetzt. Zusammen mit drei Freunden und Sportkollegen will er im Team das härteste Radrennen der Welt bestreiten, das »Race Across America«. Die Vorfreude bei Peter Klemm ist schon jetzt groß: »Diese Reise wird für mich eine Erfahrung fürs Leben. Ich kann viel lernen über das Land, über die Menschen im Team und wohl am meisten über mich selber.« Die Vorbereitungen dafür laufen schon seit einiger Zeit, das Ganze muss gut geplant werden und die Teilnehmer trainieren bereits darauf hin.


Das Viererteam besteht aus Peter Klemm aus Traunreut, Tom Göpfert aus Bamberg, Martin Brenner aus Vallried im Landkreis Augsburg und Achim Heukemes, Weltrekordhalter im Extremsport und einziger Mensch der Welt, der eine Doppelquerung der USA gemacht hat (6000 Kilometer mit dem Fahrrad und dann 5000 Kilometer zu Fuß zurück).

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Einer fährt, drei dürfen sich ausruhen

Die vier werden sich beim Rennen abwechseln, sodass immer drei ausruhen können, während der Vierte fährt. Unterstützt werden sie von einem Team, das sich um die Logistik und alles drumherum kümmert – wie etwa die Versorgung oder die Navigation. Abwechselnd werden die Teammitglieder auch das Begleitfahrzeug lenken.

Zur Vorbereitung auf das große Rennen trainieren die vier Radfahrer jeder für sich. Geplant ist aber auch eine Viertagestour, bei der sie Tag und Nacht fahren wollen – wie dann eben beim Rennen in den USA auch. Die »Homebase« des RAAM-Team ist die Posch-mühle bei Traunreut, wo Peter Klemm zusammen mit seiner Frau Isabel Maier-Klemm ein Hotel leitet. Dort treffen sich die vier mit ihrer Crew regelmäßig und von dort starten sie zu den Vorbereitungstouren.

Der Traunreuter will sich mit der Teilnahme selber testen: »Dieses Rennen gilt als härtestes auf der Welt. Ich suche immer schon die Grenze und will diese immer weiter verschieben«, betont er. »Ich fing irgendwann an zu laufen. Da hat es mich gleich interessiert, ob ich auch einen Marathon schaffen kann. Als das geschafft war, suchte ich eine neue Grenze und fand die beim Ironman. Jetzt ist es irgendwie logisch, das RAAM anzugehen.«

»Das ist nur im Team zu bewältigen«

Außerdem reizt ihn neben der Leidenschaft für den Sport auch die Teamarbeit. Es gibt viel zu organisieren im Umfeld des Rennens, von der Beschaffung der finanziellen Mittel bis zur Durchführung selber. »Das ist nur im Team zu bewältigen«, ist sich Klemm sicher.

Für das Projekt hat das Team auch bereits Sponsoren gefunden, ist aber noch auf der Suche nach weiteren Unterstützern. Damit verbunden ist auch eine Spendenaktion der vier Radfahrer für die Kinderkrebshilfe Berchtesgaden/Traunstein. Unter www.fitline4raam.de gibt es weitere Informationen zum Team und über das Rennen. mix

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